Benzenschwil

Die Zentrumszone wird zum Quartier: Im Frühling kommen 36 neue Wohnungen

Fünf Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen entstehen im Zentrum von Benzenschwil.

Fünf Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen entstehen im Zentrum von Benzenschwil.

Die Baubewilligung zum neuen Wohnquartier in Benzenschwil ist erteilt, Baustart für die 36 neuen Wohnungen soll im Frühling sein.

Ein neuer Kreisel, ein neuer Volg und vielleicht auch bald eine grosse Tiefgarage. Das Dorfzentrum in Merenschwand befindet sich im Wandel. Dem wird sich der Ortsteil Benzenschwil im kommenden Frühjahr gleich anschliessen. Denn bis dahin sollten voraussichtlich alle nötigen Vorbereitungen zur Realisierung der Arealüberbauung «Zentrum Benzenschwil» abgeschlossen sein.

Es entstehen fünf Häuser mit total 36 Wohnungen

Fünf Mehrfamilienhäuser mit einer gemeinsamen Tiefgarage und Besucherparkplätzen, einem Pavillon, Velounterständen und Spielplätzen mit einer Umgebungsgestaltung sollen in der Zentrumszone zwischen Dorfstrasse, Bahnhofstrasse und Büntenbach entstehen. Die Bewilligung dafür hat der Gemeinderat der Bauherrschaft bereits Ende Mai erteilt. Bei Letzterer handelt es sich um die Ortsbürger und drei Privateigentümer. Gemeinsam werden sie kommendes Jahr ein neues Wohnquartier mit insgesamt 36 Wohnungen von unterschiedlicher Grösse realisieren.

In einer Vorphase hat der Kanton bereits diverse Anforderungen an das Projekt überprüft. So müssen die geplanten Mehrfamilienhäuser beispielsweise zwingend ins Landschafts- und ins Ortsbild von Benzenschwil passen. Auch das unter Ortsbildschutz stehende Haus an der Dorfstrasse 33 musste respektiert werden. «Das Projekt wird den heutigen Grundsätzen der Raumplanung entsprechen. Es wird ein verdichteter Bau von guter Qualität», hält der Merenschwander Gemeindeammann Hannes Küng fest.

Ehemaliges Restaurant Bahnhöfli muss weichen

Bevor jedoch die ersten Mauern des neuen Quartiers hochgezogen werden können, stehen mehrere Abbrucharbeiten an. Auf dem ausgewählten, teilweise von der Ortsbürgergemeinde eigens zu diesem Zweck erworbenen Grundstück stehen heute noch mehrere Gebäude. Dabei handelt es sich unter anderem um Häuser mit Mietwohnungen, ein altes Bauernhaus und das ehemalige Restaurant Bahnhöfli. Sie können erst im kommenden Jahr abgerissen werden. Küng erklärt: «In einigen Gebäuden bestehen noch Mietverhältnisse.» Bis im Frühjahr 2021 werden diese aber aufgelöst und die Gebäude abbruchbereit sein, versichert der Gemeindeammann.

Gesamter Neubau kostet rund 13 Millionen Franken

Nun geht es also in die End­phase: Die Ausführungsplanung zur Arealüberbauung sei in vollem Gange, momentan würden die genauen Kosten des Bauprojektes ermittelt und in einem nächsten Schritt die Auftragsvergabe vorgenommen. Frühere Bedenken, die Tiefgarage könnte künftig vom nahe gelegenen Büntenbach überschwemmt werden, konnten bereits 2018 aus dem Weg geräumt werden. Küng betonte damals an einer Ortsbürgergemeindeversammlung, die Garage sei auf der vom Bach abgewandten Seite geplant. Für den gesamten Neubau wurde ein Kredit von rund 13 Mio. Franken budgetiert. «Rund 8,5 Millionen davon ­werden von der Ortsbürgergemeinde finanziert», sagt Küng.

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