Sins

Die Vielfalt lockte die Besucher an die Gewerbeausstellung

«100 Prozent Region»: Mit diesem Motto überzeugte die Sinser Gewerbeausstellung mit 80 Ausstellern am Wochenende.

Kurz hinter dem Eingang lockte als erster Rundgang das Bauernzelt. Es gab dort nicht nur Stände mit feinen Produkten aus der Region, sondern auch die Gelegenheit, leckere Speisen in der Buurestobe zu verköstigen. Ein perfekter Start für den Besuch der Sinser Gewerbeausstellung. Das fand auch OK-Präsident Vigi Doerig: «Das Bauernzelt haben wir dieses Jahr neu im Eingangsbereich platziert. Da kommen die Besucher gleich in die richtige Messestimmung.»

Damit lag der OK-Präsident richtig: Gut aufgelegt und interessiert schauten sich viele Leute die Rundgänge auf dem Schulareal Letten an. «In diesem Jahr sind 80 Aussteller vertreten», so Doerig. «Unser Motto ist ‹100 Prozent Region›. Dem Gewerbeverein Sins und Umgebung war es wichtig, die Vielfalt des Handwerks und der Servicebetriebe in der Region abzubilden.»

Köstlichkeiten und Handwerkskunst

Bereits kurz nach dem Mittag am Samstag war das Areal sehr gut besucht und die Gänge fast zu eng für den Andrang. Doch so kamen die Besucher immer wieder freundlich ins Gespräch miteinander und mit den verschiedenen Ausstellern. Diese hatten sich für die Präsentationen ihrer Produkte mitunter einiges einfallen lassen. An einer Stelle lud ein kleines Eishockeyfeld zum Toreschiessen ein, an einer anderen Ecke konnten sich Interessierte vor einer Fotowand mit dem Hallwilersee als Motiv ablichten lassen und dazu an einem Wettbewerb teilnehmen. Ausserdem gab es überall kleine Köstlichkeiten zum Probieren, so etwa die Wasserbüffel-Salami vom Brunnenhof Sins.

In einer der Hallen gab es zudem Einblicke in verschiedene Handwerk- und Gartenbaubetriebe mit einer dazu passenden spannenden Holzkonstruktion. Auf sehr reges Interesse stiess die Brautfashion AG. «Im Moment sind bei den Herren Anzüge mit Karos, also im Vintage-Style, sehr gefragt», sagte Verkaufsleiterin Marta Rupp. «Bei Brautkleidern ist Spitze weiterhin der Trend.»

Wie kunstvoll ihre Arbeit sein kann, präsentierte die Spenglerei Hofstetter AG mit einem Dachaufsatz aus Kupferplatten.

Für gute Stimmung sorgte gar nicht weit vom Bauernzelt entfernt das Säulirennen am frühen Nachmittag. Schon vor dem Start gab es Andrang, schliesslich konnten Wetten auf das schnellste Schweinchen abgeschlossen werden. Das Rennen selbst entpuppte sich als wahrer Zuschauermagnet. Kräftig feuerten die Zuschauer die kleinen Schweine an. Eines nahm eine unerlaubte Abkürzung zum Ziel und erntete dafür viel fröhliches Gelächter. Am Ende ging Muffin, das Säuli in Lila, als Sieger hervor.

Besucherrekord dürfte geknackt worden sein

Vom Rennen profitierte der kleine Skate-Park, der am Eingang seinen Parcours aufgebaut hatte. Dieser musste mit Velos oder Skateboards gemeistert werden. «Wir haben acht Helme, das ist fast ein wenig knapp», freute sich Vereinspräsidentin Lia-Mara Bösch über das rege Interesse.

Auch Vigi Doerig zeigte sich zufrieden: «Bereits am Freitag waren sehr viele Besucher hier, das Wetter ist ideal für einen Ausstellungsbesuch.» Der Wunsch des OKs sei ja, die Besucherzahl von 16 000 zu übertreffen. So viele waren es vor fünf Jahren.

Am Sonntagmittag konnte Andreas Gnädinger vom Ressort Werbung im Auftrag für den OK-Präsidenten als Zwischenfazit festhalten: «Den Besucherrekord könnten wir geknackt haben. Die Ausstellung ist von morgens bis abends sehr gut besucht, auch von vielen jungen Leuten. Alle sind zufrieden und glücklich.»

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