Zufikon
Die tiefroten Zahlen sind in Zufikon ausgeblieben

Die Einwohnergemeinde kann einen sehr soliden Finanzabschluss 2013 dank höherem Steuerertrag vermelden. Der Gesamtsteuerertrag liegt mit rund 11,1 Mio. Franken um gut 800'000 Franken über dem erwarteten Steuerertrag.

Lukas Schumacher
Drucken
Teilen
Das Zahlenwerk 2012 entlockt Gemeindeammann Christian Baumann ein Lächeln. sl

Das Zahlenwerk 2012 entlockt Gemeindeammann Christian Baumann ein Lächeln. sl

Lukas Schuhmacher

Ware es nach dem Budget 2012 der Einwohnergemeinde Zufikon gegangen, hätten 2012 tiefrote Zahlen resultiert.

In der gesamten Verwaltungsrechnung war ein Finanzierungs-Fehlbetrag von 1,5 Mio. Franken veranschlagt; das markante Minus hätte das Nettovermögen der Gemeinde von 2,1 Mio. Franken auf 600'000 Franken schrumpfen lassen.

Die effektive Verwaltungsrechnung 2012 sieht aber viel vorteilhafter aus. So resultierte samt den getätigten Investitionen lediglich ein Minus von gut 300'000 Franken. Das Nettovermögen der Gemeinde beläuft sich jetzt auf 1,76 Mio. Franken.

Steuern: 800'000 Franken mehr

Angesichts des sehr soliden Abschlusses präsentierten Gemeindeammann Christian Baumann und Hanspeter Füglistaler, Leiter der Gemeindefinanzen, das Zahlenwerk 2012 sichtlich entspannt.

Wer geht, wer kommt?

An einem Workshop des Gemeinderats Zufikon im April wird die Gesamtneuerungswahl ein Thema sein. Fest steht , dass Gemeinderat und Vizeammann Daniel Juchli (CVP) Ende 2013 aufhört und folglich nicht bei der grossen Wahlrunde vom 22. September teilnimmt. Voraussichtlich tritt der 52-jährige Karl Kaufmann, Präsident der CVP-Bezirkspartei Bremgarten, zur Wahl an. Kandidieren dürften auch die vier «Bisherigen» Christian Baumann (parteilos), Gabriela Bereuter (CVP), Patrick Cimma (parteilos) und Doris Rüttimann (SP). (sl)

Hauptgrund des sehr positiven Rechnungsergebnisses sind unerwartet hohe Steuereinnahmen. Der Gesamtsteuerertrag liegt mit rund 11,1 Mio. Franken um gut 800'000 Franken über dem erwarteten Steuerertrag.

Zünftig zu Buche schlugen vor allem die recht hohen Aktiensteuern der Firmen und Betriebe mit 1,1 Mio. Franken, die Einkommens- und Vermögenssteuern aus früheren Jahren im Betrag von 1,2 Mio. Franken sowie rund 400'000 Franken einmalige ausserordentliche Steuern wegen Kapitalzahlungen an Dorfbewohner.

Nebst den Steuermehrerträgen trugen auch Minderausgaben beim Nettoaufwand zum guten Resultat bei. So betrug der Cashflow rund
1,3 Mio. anstelle der budgetierten Mini-Cashflows von 34'000 Franken; die Nettoinvestitionen des letzten Jahres belaufen sich auf 1,6 Mio. Franken.

«Notwendiges» und «Erwünschtes»

Laut Gemeindeammann Baumann stehen dieses Jahr und in den beiden nächsten zwei Jahren einige grössere und kleinere Investitionen an. Dabei gelte es zu unterscheiden zwischen Investitionen, die unter den Begriff «notwendig» oder den Begriff «erwünscht» fallen.

Notwendig sein dürften wohl die Renovation des Schulgebäudes C, die Gebäudesanierung der Turnhalle B sowie die Ausstattung der geplanten neuen Kindergartenabteilung im «Sonnengut», die man im August 2014 eröffnet will.

Im Weiteren soll abgeklärt werden, was anstelle des ehemaligen Kindergartengebäudes in der Nähe des Feuerwehrlokals wie gebaut werden kann.

An einem Workshop im April will der Zufiker Gemeinderat, in Anwesenheit der Gemeindeabteilungsleiter, geplante und mögliche Investitionen genau anschauen.

Aktuelle Nachrichten