Der westliche Abschnitt der Strasse liegt im Gemeindegebiet von Aristau, der östliche und kürzere bis zur Reussbrücke in jenem von Merenschwand. Die Strecke Birri–Ottenbach ist auch Teil des vom Grossen Rat im kantonalen Richtplan festgelegten Radroutennetzes, wie der Gemeinderat Merenschwand festhält.

Für die Instandstellung der Strasse und den Bau eines nordseitigen Parallelweges als Radroute hat der Kanton Aargau zwei Projekte ausgearbeitet, eines für den in der Ortschaft Birri liegenden Abschnitt und eines für den Ausserortsabschnitt in der Reussebene.

Geringfügige Verbreiterung

Im Rahmen der Oberbausanierung soll die Kantonsstrasse geringfügig verbreitert werden. Der neue Radweg wird drei Meter breit und ist von der eigentlichen Strasse durch einen 1,5 Meter breiten Grünstreifen abgetrennt.

Die Strasse behält weitgehend die heutige Linienführung; nur zwischen den Wegparzellen Lutigen-acher und Erlenhof wird sie um ein paar Meter nach Süden geschoben. Ausgangs Birri und vor der Reussbrücke (Bereich Parkplatz) sind Mittelinseln mit Mehrzweckstreifen dazwischen vorgesehen.

Kanton trägt sämtliche Kosten

Die Kosten sind auf gut 9 Mio. Franken veranschlagt; sie gehen vollumfänglich zulasten des Kantons, weil es sich bei diesem Strassenabschnitt um eine Ausserortsstrecke handelt. Die Realisierung soll in vier Etappen erfolgen; die Gesamtbauzeit wird auf ein Jahr geschätzt.

Aristau übernimmt Winterdienst

Der Parallelweg (Radroute) geht nach kantonalem Baugesetz nach dem Bau unentgeltlich ins Eigentum der beiden Gemeinden Aristau und Merenschwand über, welche den Unterhalt, inkl. Winterdienst, übernehmen und seine Kosten tragen müssen.

Der Gemeinderat Aristau hat sich grosszügigerweise bereit erklärt, den Winterdienst auf der ganzen Länge des Parallelweges auf seine Kosten zu besorgen. (az)