Muri
Die Seetalstrasse wartet jetzt auf den neuen Belag

Mit grossen Maschinen und viel genauer Handarbeit wird die sanierte Seetalstrasse für den Einbau des neuen Belags am Sonntag vorbereitet. Die Strasse wird dann für gut 24 Stunden lang für den Verkehr gesperrt.

Eddy Schambron
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Stark erschwerte Bedingungen durch den Verkehr
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Genaue Vorbereitungsarbeiten am Strassenrand
Die Seetalstrasse wartet auf neuen Belag

Stark erschwerte Bedingungen durch den Verkehr

ES

Die Maschine fräst vom Kreisel her den alten Belag weg, befördert ihn in den Lastwagen, der vorausfährt. Mittendrin, zwischen Baumaschinen und Autoverkehr, der ständig weiterrollt, stehen Polier Antonio Faccadio, seine Leuten und die Verkehrsregler. Was für andere recht spektakulär aussieht, ist für ihn Routine. «Alter Belag raus, neuer Belag rein, das geht schnell», sagt er und misst immer wieder nach, ob die grosse Maschine vor ihm auch die richtige Tiefe fräst. An anderen Stellen bereiten die Bauarbeiter mit Presslufthammer oder von Hand die Strasse für den Einbau des neuen Belages am Sonntag vor.

Vollsperrung

Dieser Belagseinbau kann nur mit einer Vollsperrung der Seetalstrasse ab dem Kreisel Freiämterplatz bis zur Einmündung Lindenbergstrasse/Singisenstrasse ausgeführt werden. In der Zeit zwischen Sonntagmorgen, 9. September, 4 Uhr, bis Montagmorgen, 10. September, 5 Uhr, ist die Zu- und Wegfahrt über die Seetalstrasse zu den betroffenen Grundstücken nicht möglich.

«Die Anstösser wurden mit einem Flyer informiert», führt Bauleiter Guido Bächli vom Büro MSL aus. Das Departement Bau Verkehr und Umwelt sowie der Gemeinderat Muri haben sich entschlossen, die Vollsperrung zum Anlass zu nehmen, auch den rund 20 Jahre alten Deckbelag im Abschnitt Kreisel bis zur Einmündung Titlis-strasse zu ersetzen sowie die provisorischen Verkehrsinseln beim Fussgängerübergang Coop-Raiffeisenbank definitiv zu erstellen. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt über Benzenschwil-Beinwil-Geltwil-Buttwil.

Begründete Verzögerung

Die Sanierung der Seetalstrasse hat eine Verzögerung auf den Zeitplan erhalten. «Allein zweieinhalb Wochen gehen auf das Konto des strengen Winters im Februar», führt Bächli aus. Zudem seien zusätzliche Arbeiten ausgeführt worden, unter anderem 100 Meter Kanalisationsleitungen «unter ganz speziellen Verhältnissen». Bächli lobt die Bauarbeiter: «Sie machen eine gute Arbeit, was unter den engen und schwierigen Bedingungen nicht einfach selbstverständlich ist.»