Sarmenstorf
Die Schöfli der Ordonanz-Velofahrer sind da – jetzt ist Frühling

Die Ordonanz-Velofahrer, die sich normalerweise zweimal pro Jahr zur Velotour treffen, überbringen Sarmenstorf ihre Ostergrüsse. Sie haben eine Herde mit 46 Schöfli aufgestellt.

Andrea Weibel
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Die Ordonanz-Velofahrer stellen zu Ostern in Sarmenstorf eine Herde Schöfli auf
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Die Ordonanz-Velofahrer stellen zu Ostern eine Herde Schöfli auf
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Die Ordonanz-Velofahrer stellen zu Ostern eine Herde Schöfli auf
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Die Ordonanz-Velofahrer stellen zu Ostern in Sarmenstorf eine Herde Schöfli auf
Die Ordonanz-Velofahrer stellen zu Ostern eine Herde Schöfli auf

Die Ordonanz-Velofahrer stellen zu Ostern in Sarmenstorf eine Herde Schöfli auf

Andrea Weibel

Nein, «normal» ist kein Kriterium, das man haben muss, um bei den Ordonanz-Velofahrern von Sarmenstorf Mitglied zu werden. Im Dezember fahren die rund 30 Männer jeweils als Samichläuse verkleidet mit ihren alten Militärvelos durchs Freiamt. Im Mai machen sie ebenfalls eine Militärvelo-Ausfahrt, allerdings ohne Samichlausgwändli. Und wann immer sie sich treffen, scheinen sie auf neue Ideen zu kommen. Diesmal – pünktlich zu ihrem 5-jährigen Bestehen – beweisen sie, wie kreativ sie sind. Jeder von ihnen hat nämlich ein oder mehrere Holzschäfchen bemalt, beklebt oder sonst wie gestaltet.

Diese 46-köpfige Schafherde steht seit Samstag auf einer kleinen Wiese am Dorfeingang, von Fahrwangen her kommend auf der rechten Strassenseite. Und wie die Idee selbst sind auch die Schäfchen alles andere als «normal»: Es gibt Hippie-Schöfli, pelzige, hobelspänige, mit Blechbüchsen gepanzerte, bayrische oder pinkige Schafe, ein Motocross-Muri-Schaf sowie einen Aebi- und einen Rapid-Määher. Sie alle werden bewacht von ihrem Schäfer-Osterhasen, neben dem die Radler natürlich eines ihrer alten Militärvelos gestellt haben. Wohl, damit der Osterhase die Schafe schneller verfolgen könnte, falls eines türmen sollte.

Weihnachtsidee zu Ostern

Die Idee zum bunten Ostergruss kam Mitglied Stefan Jampen, nachdem er im Dezember solche Schäfchen für sein Adventsfenster gebastelt hatte. «Den anderen gefiel die Idee, und so haben wir wiedermal einen Grund, um uns zu treffen», berichtet er lachend. Er konnte die Schafe in der Firma, in der er arbeitet, zusägen, sodass seine Freunde sie «nur noch» verzieren mussten.

Ein Frühlingsspaziergang ins Neuweg-Quartier lohnt sich also in jedem Fall, denn mit Worten kann die ganze Vielfalt beziehungsweise die Originalität der Schäfchen gar nicht wiedergegeben werden. «Eine Woche vor Ostern stellen wir sie auf, eine Woche nach Ostern bauen wir sie wieder ab», erklärt Jampen. «Das ist hervorragend, so haben wir gleich nochmals einen Grund für ein Treffen», fügt er lachend an. Jetzt hat der Frühling begonnen.