«Die Broschüre ist nicht defekt, das muss so sein», verkündet Ruedi Kolb lachend. Er ist verantwortlich für die Gestaltung des 27 Seiten starken Heftes, das den Neuzuzügern Dottikons am Samstag vorgestellt wurde. Tatsächlich ist die erste Seite scheinbar zerschnitten: «Das ist die Silhouette des Pferdes auf dem Dottiker Wappen», erklärt er stolz.

Die neue Gemeindebroschüre soll die schönen Seiten des Dorfes hervorheben, betonen die Gemeinderäte Heidi Hegglin und Franz Lötscher, die zusammen mit Ernst Gisi, Walter Koch und Bernadette Müller die Texte zu den Bildern geschrieben haben.

Das Leben von Anfang bis Ende

Dabei sei ein klares Konzept verfolgt worden: «Im ersten Teil zeigen wir die Geschichte, die Gemeindestrukturen und die grüne Seite Dottikons, also die Natur», beschreibt Kolb. «Im zweiten Teil haben wir das Leben in Dottikon festgehalten, und zwar vom Anfang bis zum Ende.» Erst werden der Kindergarten, die Primarschule und die Oberstufe vorgestellt. Darauf folgen das Gewerbe und die Industrie, die in Dottikon sehr zentral sind. Zum Schluss erscheinen schöne Bilder des Altersheimes, womit der Kreis geschlossen wäre. Dazu gibt es historisches und modernes Kartenmaterial sowie einen Überblick über die Kultur.

Die Broschüre soll das gute Image der Gemeinde repräsentieren. «Sie soll vor allem nach aussen Werbung für unser Dorf machen, deshalb verschenken wir sie jeweils unseren Neuzuzügern, verschicken sie an die umliegenden Gemeinden und legen sie in der Gemeindekanzlei auf», sagt Franz Lötscher. So wird die letzte, bereits 20-jährige Broschüre abgelöst. «Ausserdem soll das klare Konzept und die schöne, moderne Gestaltung im kommenden Jahr auch auf unsere Homepage übertragen werden.»