Der Verkehr konnte während anderthalb Jahren nur einstreifig geführt werden, die Anwohner mussten mit dem Lärm der Baumaschinen leben und die angrenzenden Geschäfte mit Umsatzeinbussen. Jetzt sind die Arbeiten an der Kreuzung im Zentrum beendet und die Fahrt wieder frei. Für Waltenschwil ein Grund für ein Strassenfest.

«Das Ergebnis war die Mühe wert», freute sich Gemeinderat Domenic Philipp über den sanierten und umgestalteten Knoten. «Wir haben jetzt eine der schönsten Kreuzung im ganzen Freiamt», verwies er auf die bepflanzte Mittelinsel, das speziell gestaltete Bushäuschen und die neu mit Gehwegen versehene Bünzbrücke.

Heidi Wiedenmann, Projektleiterin vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt, erklärte anhand von eindrücklichen Zahlen, warum die Sanierung nicht hatte von heute auf morgen realisiert werden können: «4,4 Kilometer Werkleitungen sind neu verlegt, 5500 Kubikmeter Erdreich bewegt und 4000 Quadratmeter Strassenkofferung und -beläge ersetzt worden. Und das alles unter Verkehr». Es sei kein einfache Baustelle gewesen und deshalb sei sie froh, dass die ganze Sanierung ohne Unfall abgelaufen sei, sagte Wiedenmann weiter.

Als Schmuck für den Knoten hat der Künstler Alex Schaufelbühl mehrere Holzskulpturen in Arbeit, die einen Fischkopf und Schwanzflossen zeigen. Die ersten beiden Skulpturen wurden am Strassenfest bereits enthüllt.