Waltenschwil
Die Pöstlerinnen zogen im neu gestalteten Volg-Laden ein

Die Volg-Filiale wurde gestern nach dem Umbau wiedereröffnet – samt integrierter Postagentur. Nach zweieinhalb Wochen müssen die Waltenschwiler nicht mehr nach Wohlen einkaufen fahren.

Andrea Weibel
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Glückliches Volg-Team (v.l): Daniel Strebel (Geschäftsleiter Landi Freiamt), Silvia Gygax, Käthi Soldera, Petra Moser, Manuela Wildi (Filialleiterin), Maya Spörri (Volg Konsumwaren AG), Denise de Pretto, Andreas Schüpbach (Präsident Landi Freiamt), Roman Villiger (Landi Freiamt). aw

Glückliches Volg-Team (v.l): Daniel Strebel (Geschäftsleiter Landi Freiamt), Silvia Gygax, Käthi Soldera, Petra Moser, Manuela Wildi (Filialleiterin), Maya Spörri (Volg Konsumwaren AG), Denise de Pretto, Andreas Schüpbach (Präsident Landi Freiamt), Roman Villiger (Landi Freiamt). aw

«Der Laden wirkt viel grösser, aber das scheint nur so, denn dank der grossen Ladenfläche konnten wir die Regale niedriger machen, sodass man einen viel besseren Überblick hat», schwärmte Maya Spörri, Vertreterin der Volg Konsumwaren AG, bei der Einweihung. 330 m2 misst der Volg Waltenschwil, damit ist er einer der grössten überhaupt. Eine durchschnittliche Filiale der Ladenkette mit dem gelb-blauen Logo misst etwa 170 m2.

«Im Laden ist alles anders»

Darum war es aus Platzgründen überhaupt kein Problem, dass im Volg nun auch die Postagentur untergebracht wurde. «Der damalige Gemeindeammann Sepp Füglistaler sagte noch, wenn man Waltenschwil die Post wegnehme, könne man auch gleich den Volg-Laden zumachen», erinnerte sich Andreas Schüpbach, Präsident der Landi Freiamt. «Die Frauen vom Volg-Team werden aber mit Charme und Können beweisen, dass sich nur etwas verändert hat, aber nichts verloren ist.» Er glaube daran, «dass Waltenschwil dem Volg weiterhin die Treue hält und Sorge trägt zu seinem Dorfladen». Dem stimmt auch Filialleiterin Manuela Wildi zu, die sich auf viele Stammkunden verlassen kann.

Im Sortiment habe sich nichts verändert, hält Wildi fest. Auch die Spezialität des Volg-Teams Waltenschwil, Käseplättli, Raclette und Fondue, gibts noch immer auf Vorbestellung. «Im Laden ist aber alles anders», hält sie fest. Schüpbach ergänzt: «Es kann schon mühsam sein, wenn die Artikel, bei denen man genau wusste, wo sie im Volg zu finden waren, plötzlich umgeräumt wurden.» Schmunzelnd fügt er an: «Aber wenn man dann auf der Suche danach viele andere tolle Sachen entdeckt, haben die Verkäuferinnen eigentlich erreicht, was sie wollten.»