Hägglingen

Die neue Turnhalle wird ein Holzbau – wenn die Stimmbürger Ja sagen

Visualisierung: So würde die geplante neue Turnhalle aussehen.

Visualisierung: So würde die geplante neue Turnhalle aussehen.

Die Firma Erne Holzbau AG aus Laufenburg hat den Wettbewerb für den Bau der neuen Turnhalle in Hägglingen gewonnen. Das letzte Wort wird die Gmeind haben. Für das Projekt sind Kosten von über 5 Millionen Franken veranschlagt.

Die neue Turnhalle in Hägglingen wird aus Holz gebaut, von einer Firma aus dem Fricktal. Die Erne Holzbau AG, Laufenburg, hat den dafür ausgeschriebenen Projektwettbewerb gewonnen. Ob der Bau auch realisiert wird, entscheiden die Stimmberechtigten im November, wenn an der Gemeindeversammlung über den Baukredit abgestimmt wird.

Fünf Firmen haben am Wettbewerb teilgenommen. Gemeindeammann Urs Bosisio zur Notwendigkeit: «Wir brauchen mehr Schulraum. Die Vereine wollen seit Jahrzehnten eine neue Turnhalle». Die sechsköpfige Fachjury, bestehend aus Gemeinderatsmitgliedern, Schulpflege, Architekten und Gebäudetechnikern orientierte sich beim Entscheid an den Kosten und der Gestaltung der eingereichten Projekte. Zudem standen eine Begleitkommission und ein externer Berater der Firma Stratego unterstützend zur Seite.

Die eingereichten Projekte mussten verschiedene Kriterien erfüllen: Die Einfachturnhalle soll später allenfalls zu einer Doppelturnhalle ausgebaut und die Schulräume sollen um Nebenräume erweitert werden können.

Das Siegerprojekt überzeugte. Es ist ein Holzlattenbau mit Betonsockel und Fensterbänder. Die Einfachturnhalle soll parallel zum Schulgebäude errichtet werden und verfügt über zwei Eingänge. Diese verbinden die untere Ebene des Sportplatzes und die obere Ebene mit dem Pausenhof. Der Aussengeräteraum ermöglicht den Sportunterricht im Freien. Die vorhandene Rampe, die den Allwetterplatz mit dem Pausenhof verbindet, bleibt bestehen. Der Hallenbereich befindet sich auf Höhe des Sportplatzes und für die obere Etage ist eine Galerie geplant. Für viel Licht in der Halle sorgen die an der Stirn- und Längsseite des Holzbaus angegliederten Fensterbänder. Hinter der Einfachturnhalle sollen zudem rund 25 neue Parkplätze entstehen. Diese entfallen bei einer Erweiterung zu einer Doppelturnhalle.

Der Gemeinderat hat auch Verhandlungen zu Landerwerb geführt. Das Erne-Projekt könnte ohne Zukauf des besagten Landstücks realisiert werden.

Im November entscheiden die Hägglinger Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung über den nötigen Baukredit. Urs Bosisio dazu: «Unser Ziel bei einer positiven Abstimmung ist es, die Turnhalle im Sommer 2017 in Betrieb zu nehmen.» Für das Projekt wird mit Kosten von rund 5,1 Mio. Franken gerechnet. Es ist rund 25 Prozent teurer als der günstigste Vorschlag aus dem Wettbewerb.

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