Villmergen
Die Montana AG schreibt die Sanitätsausbildung gross

Im Rahmen einer realitätsnahen Übung wurden die Betriebssanitäterinnen und -sanitäter des Villmerger Unternehmens Montana AG einem Härtetest unterzogen.

Toni Widmer
Drucken
Teilen
Der Rettungsheli ist gelandet
14 Bilder
Dreifacher Brandschutz wird eingerichtet
Dreifacher Brandschutz wird eingerichtet
Dreifacher Brandschutz wird eingerichtet
Eine verletzte Person wird geborgen
Eine verletzte Person wird geborgen
Eine verletzte Person wird geborgen
Sanitätsübung der Feuerwehr Villmergen
Feuerwehr im Anmarsch
Feuerwehr im Anmarsch
Hydroschild als Brandschutz
Verletzte werden im Vewundetennest betreut
Verletzte werden im Vewundetennest betreut
Verletzte werden im Vewundetennest betreut

Der Rettungsheli ist gelandet

Toni Widmer

Mehrere Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge, zwei Ambulanzen und sogar ein Rettungshelikopter des TCS, dazu die gesamte Feuerwehr Rietenberg sowie die Betriebssanität der Montana Bausysteme AG – an technischen und personellen Mitteln fehlte es an der gross angelegten Rettungs- und Löschübung in Villmergen nicht.

Auch die Übungsanlage war nicht ohne: Nach einer Explosion mussten sechs verletzte Personen geborgen, betreut und für den Transport in umliegende Spitäler vorbereitet werden. Für die Personenrettung aus den mit giftigem Rauch gefüllten Räumen kam auch der Atemschutz zum Einsatz. Daneben galt es für die Feuerwehr, innerhalb nützlicher Frist einen dreifachen Brandschutz – Wasser, Schaum und Pulver – aufzuziehen und sich so gegen eine allfällige Entzündung von ausgetretenen Chemikalien zu wappnen.

Während rund einer Stunde ging auf dem grossen Areal vor der Montana einiges ab. Gearbeitet wurde dennoch in jeder Phase sehr ruhig und überlegt, wie die Übungsleitung in der Schlussbesprechung allen Beteiligten attestierte. Vor allem auch der Sanitätsdienst des Unternehmens habe seine Sache hervorragend gemacht, lobten die Übungsbeobachter.

Diesen Sanitätsdienst unter realitätsnahen Bedingungen zu testen, war auch einer der Hauptgründe für diese Übung: «Sicherheit wird in unserem Unternehmen grosse geschrieben. Deshalb haben wir ein sehr grosses und gut ausgebildetes Sanitätskorps», erklärte dessen Leiterin Barbara Wenger.

Vom 14 Leute starken Team verfügen 11 über den höchsten Level der Sanitäts-Laienausbildung. Bei rund 100 Angestellten ist das mit über 10 Prozent eine Quote, die wohl kaum in vielen anderen Firmen erreicht wird. «Im Ernstfall ist Soforthilfe gefragt. Wir bergen und betreuen verletzte Personen und übergeben sie der Feuerwehr-Sanität, sobald diese vor Ort ist», umschrieb Wenger die Aufgabe der Betriebssanität.

Aktuelle Nachrichten