Birri
Die Miss Freiamt heisst Netta und kommt aus Boswil

Der Braunviehzuchtverein Freiamt hat erstmals in seiner zehnjährigen Vereinsgeschichte eine Ausstellung organisiert. Als «Miss Freiamt» ging Netta von Andreas Stocker, Boswil, vom Platz.

Eddy Schambron
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Miss Rind wurde Altimba von Paul Strebel, Boswil. ES

Miss Rind wurde Altimba von Paul Strebel, Boswil. ES

Hugo Abt, Rottenschwil, Präsident des Aargauer Braunviehzuchtverbandes, war sehr erfreut über die Ausstellung auf dem Hof von Markus Strebel in Birri: «Heute stimmt alles.» Damit meinte er, der am Mikrofon durch die Prämierung führte, nicht nur die Infrastruktur und das Wetter, sondern auch die Tatsache, dass die Bauern Zeit hatten, den Anlass zu besuchen. «Durch den frühen Frühling konnten schon viele Arbeiten erledigt werden, sodass die Bauern die Gelegenheit zum Besuch der Schau nutzen konnten.»

In den Ring kamen schön herausgeputzte Tiere. Die Vorführungen verfolgten zahlreiche, fachkundige Besucherinnen und Besucher. Die Kommentare der Experten wurden mit viel Interesse aufgenommen.

Bewertet wurden 150 Rinder und Kühe. Siegeschancen konnten sich die Besitzer für jene ausrechnen, die das beste «Gesamtpaket» aufweisen konnten. Den Titel Miss Freiamt erhielt Netta von Andreas Stocker, Boswil, Miss Rind wurde Altimba von Paul Strebel, Boswil, Miss Erstmelk Quantas von Fabian Huber, Besenbüren, Miss Schöneuter Biglena von Michael Strebel, Kallern, Miss Genetics Gleria von Paul Strebel, Boswil, Miss Protein Christa von Andreas Stocker, Boswil. Beim Vereinscup siegte Freiamt vor Kelleramt, Auw, Reusstal und Sarmenstorf.

Schönes Erlebnis

Die Jubiläumsschau zum zehnjährigen Bestehen des Braunviehzuchtvereins Freiamt machte aber nicht nur den Bauern und Züchtern Freude, sondern auch dem weniger fachkundigen Publikum. Der Vorstand des Vereins um Präsident Gody Furrer hatte bei der Organisation auch an den Nachwuchs gedacht: Für die kleinen Besucher gab es einen Streichelzoo mit Ziegen, Schweinen, Hasen und Kälber. Selbstverständlich konnte man sich kulinarisch verwöhnen lassen. Bei den angenehmen Temperaturen blieb man gerne auch noch etwas länger, um die Fachsimpelei und den Gedankenaustausch zu pflegen. Die Hoffnung Furrers, es mögen viele Leute den Weg nach Birri finden, «weil der Aufwand für die Züchter gross ist, bis sie derart schöne Tiere präsentieren können», erfüllte sich.

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