Beinwil
Die Mehrheit geht nach dem Gottesdienst zufrieden heim

In einer breit angelegten Umfrage wurde die Einwohnerschaft zu ihrem Verhältnis zur Kirche befragt. Die Beinwiler sind recht zufrieden mit ihrer Kirchgemeinde, ihrem Pfarrer Richard Strassmann, dem Kirchensekretariat und der Kirchenpflege.

Eddy Schambron
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Die Wallfahrtskirche Beinwil ist ein gern genutzter Ort der Einkehr

Die Wallfahrtskirche Beinwil ist ein gern genutzter Ort der Einkehr

Eddy Schambron

Die Kirchenpflege Beinwil will die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schule und Vereinen verstärken. Ebenso sollen die Wallfahrt stärker gewichtet und der Burkardstag akzentuiert werden. Vermehrte Öffentlichkeitsarbeit unter Einbezug des Internets und die Erneuerung der Lautsprecheranlage sind weitere Schwerpunkt, welche sie aufgrund einer Umfrage unter den Einwohnern setzen will. Von den Umfragebogen, welche in rund 370 Haushaltungen verschickt wurden, gelangten 104 ausgefüllt zurück.

Die Kirchenpflege beabsichtigte mit der Umfrage zu kulturellen und kirchlichen Fragen Rückmeldungen zu erhalten, um Schwerpunkte für die neue Legislaturperiode zu setzen.

Gottesdienste kommen an

Im allgemeinen sind die Beinwiler recht zufrieden mit ihrer Kirchgemeinde, ihrem Pfarrer Richard Strassmann, dem Kirchensekretariat und der Kirchenpflege. 67 Prozent finden in den Gottesdiensten ganz oder teilweise, was sie suchen, 38 Prozent gehen danach ganz und 51 Prozent teilweise zufrieden nach Hause.

Wenig Nachfrage besteht nach persönlichen Beichtgesprächen, für viele ist die Beichte überhaupt kein Thema. Die Bussfeier wird mehrheitlich als richtige Form betrachtet, aber eher selten benutzt. Weitgehend bekannt sind die seelsorgerischen Tätigkeiten in der Kirchgemeinde sie werden auch als gerade richtig und ausgewogen betrachtet. Den Eltern ist wichtig, dass ihre Kinder Religionsunterricht erhalten.

Bekannter Wallfahrtsort

Es ist den meisten Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmern bekannt, dass Beinwil ein Wallfahrtsort ist. Allerdings ist die Teilnahme an Wallfahrten gering. Vielen bekannt ist die Geschichte des heiligen Burkard und der Burkardsweg; der Burkardstag wird hochgehalten, der Burkardswegs geschätzt.

Relativ bekannt ist auch die Homepage des Seelsorgeverbandes, sie wird allerdings von den Gläubigen nicht besonders häufig besucht. Als durchwegs positiv werden die Erfahrungen mit dem Sekretariat der Kirchgemeinde Beinwil beurteilt.

Je nach Alter

Selbstverständlich fallen die Antworten je nach Alter der Befragten unterschiedlich aus: Das äussert sich beispielsweise bei der Frage nach den Religionsunterricht. Von den 11 Antwortenden im Alter bis 20 Jahre finden zur gerade zwei, dass es wichtig ist, den Kindern Religionsunterricht zu erteilen. Immerhin 8 fanden, dass er so gut ist, wie er ist. Bei den Leuten im Alter bis 40 Jahre finden 10 von 17 den Unterricht wichtig, bei jenen bis 60 Jahre sind es knapp die Hälfte.

85 Prozent der Teilnehmenden ist verheiratet, 63 Prozent weiblich. 88 Prozent gehören der katholischen Kirche an, 76 Prozent haben Kinder. 34 Prozent der Teilnehmenden war im Alter bis 60 Jahre, 33 Prozent darüber. Noch 27 Prozent sind im Alter bis 40, 6 Prozent bis 20 Jahre.

Die Auswertung in grafischer Form kann auf der Homepage der Kirchgemeinde Beinwil (www.pfarreibeinwil.ch) einge-sehen werden. Einwohner von Beinwil, denen dieser Zugang nicht möglich ist, können über das Sekretariat der Kirch-gemeinde Beinwil einen Ausdruck der
Auswertung anfordern.