Berikon
Die Kundenfreundlichkeit hat sie im Spital gelernt

Pascale Senn hat ihren Lebenstraum verwirklicht. Der Berufswechsel hat sich offenbar gelohnt. Das inside ist aber nicht nur ein Laden mit einem grossen und abwechslungsreichen Sortiment, es ist bereits zu einem Treffpunkt geworden.

Dominic Kobelt
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Inside
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Pascale Senn hat einen Laden eröffnet (inside Berikon)
Pascale Senn hat einen Laden eröffnet (inside Berikon)
Pascale Senn hat einen Laden eröffnet (inside Berikon)
Pascale Senn hat einen Laden eröffnet (inside Berikon)
Pascale Senn hat einen Laden eröffnet (inside Berikon)
Pascale Senn hat einen Laden eröffnet (inside Berikon)

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Dominic Kobelt

Zwanzig Jahre lang war Pascale Senn Krankenschwester. Nun steht sie in ihrer eigenen Geschenkboutique, die früher eine Metzgerei war. Und als ob das nicht schon ungewöhnlich genug wäre: Umgebaut wurde der Laden von ihrem Mann Rolf, seines Zeichens Pilot – offenbar mit handwerklichem Talent.

Es riecht heimelig im inside in Berikon. Erdtöne dominieren den Laden, farbige Seifen, Kissen und Flaschen geben dem Raum Pepp. Verkauft werden hier Einrichtungsgegenstände und Geschenkideen, von der herzförmigen Schüssel über Erdbeerbalsamico bis zur eleganten Holzbank. Senn hatte bereits eine Boutique, im gleichen Gebäude, die sie zweieinhalb Jahre lang betrieben hat. «Nachdem diese Räumlichkeiten frei wurden, war für mich klar, dass es Zeit für eine Vergrösserung ist», sagt Senn. Nun ist ihr Laden doppelt so gross und sie beschäftigt fünf Teilzeitangestellte.

Das inside ist aber nicht nur ein Laden mit einem grossen und abwechslungsreichen Sortiment, es ist bereits zu einem Treffpunkt geworden. In der Kaffee-Ecke sitzen Kundinnen und plaudern. Dank selbstgemachten Süssigkeiten kann hier auch jeder Mann problemlos verweilen, während die Ehefrau neue Kerzen fürs Wohnzimmer aussucht. Überall gibt es kleine Finessen zu entdecken: Statt dass man die Kundenkarte mit sich herumträgt, kann man sie im Laden an eine Pinnwand heften.

Pascale Senn bedient ihre Kundschaft, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. «Der Umgang mit Kunden ist etwas, das ich aus dem alten Job mitnehmen konnte», sagt sie. Ihre Mutter habe bereits Boutiquen geführt, das Flair habe sie wohl geerbt.

Das inside wird je nach Saison umgestellt, das Sortiment angepasst. Und bald wird man sein Getränk auch draussen geniessen können, das Kaffee wird nämlich noch um einen Gartensitzplatz erweitert.

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