Muri
Die Klienten sind mit der Arbeit der Spitex Muri zufrieden

Die Spitex Muri und Umgebung hat mit Bircan Gültekin einen neuen Leiter und leistet laut einer Befragung gute Arbeit. Doch es gibt auch Punkte, die verbessert werden müssen. Man habe aber bereits während der Befragung daran gearbeitet.

Eddy Schambron
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Die Klienten sind mit der Arbeit der Spitex Muri zufrieden.

Die Klienten sind mit der Arbeit der Spitex Muri zufrieden.

Keystone

Der Spitex-Stützpunkt Muri und Umgebung hat bei einer Klientenbefragung im Rahmen der Qualitätssicherung im Vergleich zu den anderen beteiligten Spitex-Organisationen im Aargau im vorderen Mittelfeld abgeschlossen.

Das stellt Doris Zimmermann, Zentrumsleiterin bis Ende März 2013, in ihrem Jahresbericht fest. «Im Ganzen können wir zufrieden sein mit dem Resultat, was uns bestärkt in der Professionalisierung des Spitex-Betriebes.»

Es habe Punkte gegeben, die verbessert werden müssten. «Diese waren uns zum Teil schon vorher bewusst, weshalb wir schon während der Befragung daran gearbeitet hatten.»

Laufende Überprüfung

Qualität in der Pflege und somit auch in der Spitex sei ein grosses Thema. Deshalb sei die Spitex laufend an der Überarbeitung und Überprüfung von Abläufen und zur Vermeidung von Fehlern sowie zur Verbesserung des Informationsflusses.

Für sehr viele Abläufe würden Konzepte und Dokumentationen gefordert. Diese werden in Arbeitsgruppen erstellt. «Unterstützt durch das Fachwissen und das Engagement der Mitarbeitenden, konnten wir schon viele qualitativ gute Standards und Arbeitsunterlagen erarbeiten.»

Doris Zimmermann hat sich beruflich neu orientiert. Als Nachfolger wurde Bircan Gültekin, Benglen, neuer Zentrumsleiter. Ebenfalls aufgehört hat Stellvertreterin Irene Baur. Ihr folgt Andrea Schmid, Urswil, nach.

Hervorragende Arbeit

Zimmermann und Baur hätten hervorragende Arbeit geleistet, stellt Franziska Stenico, die Präsidentin des Spitex-Vereins Muri und Umgebung, fest. Dank ihrem grossen Engagement und Wissen stehe die Spitex Muri und Umgebung heute auf einem sicheren Fundament.

Im letzten Jahr wurden total 11 761 Einsatzstunden verrechnet, davon 9920 in der Krankenpflege und 1842 in der Hauswirtschaft. Die Rechnung schliesst mit 1,513 Mio. Franken Aufwand und Ertrag ausgeglichen ab, wobei das erwartete Defizit von 893 400 Franken um 112 777 Franken unterschritten wurde.

Damit hatten die Gemeinden einen Betrag von 780 623 Franken zu decken. Die Kosten für das Personal sind mit 25 590 Franken weniger hoch ausgefallen als erwartet.

Der Spitex-Verein Muri und Umgebung hält seine 14. Generalversammlung am Donnerstag, 23. Mai, um 19 Uhr, im Dachsaal der Pflegi Muri ab.

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