Jonen
Die Kega war mehr als eine Gewerbeausstellung – sie war auch ein Dorffest

OK-Präsidentin Claudia Hoffmann schätzt, dass es an der Kega 13 mindestens 50 Prozent mehr Besucher hatte als noch an der ersten Gewerbeausstellung im Kelleramt. Damit wurden die hohen Ziele, die das OK sich gesteckt hat, gar noch übertroffen.

Dominic Kobelt
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Kega 13
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Auch am Sonntag kamen noch viele Besucher
Der wohl luxuriöseste WC-Wagen der Welt
Die BRASSerie spielte im Zelt der Näbelgeischter
Auch Regierungsrat Urs Hofmann machte den Alkoholtest der Regionalpolizei: 0,2 Promille nach 2 Cüpli
Das schön gestaltete Festgelände
Die Eröffnung
Es gab viele begehrte Attraktionen
Es gab viele begehrte Attraktionen

Kega 13

Dominic Kobelt

Die Bilanz der dreitägigen Gewerbeausstellung Kega 13 hat OK-Präsidentin Claudia Hoffmann in einem Wort gesagt: «Hervorragend.» Gerechnet hat man mit 10 000 Besucherinnen und Besucher – an der ersten Kega waren es noch rund 8000.

Diese Erwartungen wurden gar übertroffen: «Es waren zwischen 12 000 und 15 000.» Das sind zwar bloss Schätzungen, aber sie stützen sich auf Zahlen, die die Aussteller melden. So wurden beispielsweise am Sonntag Nachmittag innerhalb von knapp zwei Stunden 20 000 Lose verkauft.

«Als weitere Indikatoren dienen uns die Umsatzzahlen der Beizen, wie viele Menüs verkauft wurden, wie viele Infozeitungen verteilt wurden und so weiter», erklärt Hoffmann. An der letzten Kega hätten sich die Aussteller am Sonntag Nachmittag gemeldet, es habe nicht mehr viele Leute – «heute kamen sie und berichteten, sie hätten kein Material mehr, weil alles verteilt wurde.»

Tatsächlich statteten auch am Sonntag noch viele Leute der Kega einen Besuch ab. Dies ist wohl der geschickten Mischung zu verdanken: Einerseits lockten viele Aussteller mit lustigen Spielen und interessanten Informationen, andererseits luden die zehn Beizen auch dazu ein, sich zwischendurch hin zu setzen und das Leben zu geniessen.

Hinzu kam die musikalische Unterhaltung – am Sonntag waren der Musikverein Lunkhofen, la BRASSerie, die Kirchenchöre Jonen und Lunkhofen und die Brass Hoppers zu hören.

Auch die Gewerbetreibenden waren durchwegs begeistert von der Ausstellung. Es sei sehr schön gestaltet worden und organisatorisch habe alles super geklappt, war von verschiedener Seite zu hören.

Auch die Leitung rund um Claudia Hoffmann erhielt viel Lob. So sagte Markus Fischer, Geschäftsführer von Fischer Bau AG: «Wir konnten sehr viel gute Gespräche führen, nicht nur mit anderen Ausstellern, auch mit vielen Kunden. Besonders beliebt war auch unser Kran, mit dem man sich einmal als Kranführer versuchen konnte.»

Er rechne damit, dass bis zum Ausstellungsschluss rund 400 Leute am Spiel teilgenommen hätten.

Bei so positiven Rückmeldungen drängt sich die Frage auf, ob es in ein paar Jahren wieder eine Kega geben wird.

«Darüber kann man sich vielleicht in einem Jahr einmal erste Gedanken machen. Was ich jetzt schon sagen kann: Es wäre schade, wenn diese Tradition nicht fortgesetzt würde. Es ist ein toller Anlass geworden – nicht nur eine Gewerbeausstellung, sondern auch ein Fest für die Bevölkerung.»

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