Freiamt
Die jüngsten Bauarbeiter bastelten «Widen en miniature»

An der Projektwoche bastelten Kinder Kunstwerke für die ganze Gemeinde Widen – und sie bauten sie «en miniature» nach. Mama und Papa staunen nicht schlecht ob der Bilder, österlichen Blumentöpfe und schön dekorierter Hufeisen.

Dominic Kobelt
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Projektwoche an der Schule Widen
6 Bilder
Buntes Treiben bei der Ausstellung der Projektwoche-Arbeiten
Schmetterlinge für die Blumentöpfe der Gemeinde
In der Projektwoche sind Tische und Stühle entstanden
Hufeisen und Osterschmuck
Die Kindergartenkinder haben Mosaikbilder gebastelt

Projektwoche an der Schule Widen

Dominic Kobelt

Es ist laut im Vereinslokal in Widen. Kinder ziehen ihre Eltern am Ärmel hinter sich her, zeigen begeistert auf die Kunstwerke: «Schaut, das habe ich gemacht!» Mama und Papa staunen nicht schlecht ob der Bilder, österlichen Blumentöpfe und schön dekorierter Hufeisen.

Erstmals hat die Kulturkommission (Kuko) Widen die Schule bei der Projektwoche unterstützt.

Zum Thema «Widen – unser Dorf! Wir bauen und gestalten» erarbeiteten die Kinder einen bunten Strauss an Projekten.

Und davon hat das ganze Dorf etwas: So bekommt die Gemeinde farbige Blumenkistchen mit Marienkäfern, Bienen und Schmetterlingen, und im Foyer im Schulhaus 2 hängen künftig Kinderbilder, die nach Inspiration des Malers Miró gestaltet wurden.

Die Kulturkommission hat dazu den Kontakt zu den beiden Künstlerinnen Gaby Neth und Susanne Brem gesucht, die zusammen mit der Kindergärtnerin Claudia Dubach und den Nachwuchskünstlern die Bilder gemalt hat.

Eine andere Gruppe hat das Alterszentrum Bärenmatt besucht. Am Freitagnachmittag, als viele Familien die ausgestellten Arbeiten besichtigten, unterhielten sie die Besucher mit Liedern.

Auch einige Bewohner des Alterszentrums waren gekommen und sangen gemeinsam mit den Kindern.

Zum Staunen kamen die Eltern aber auch, wenn sie beim Miniatur-Dorf vorbeikamen, das die Schüler nach dem Vorbild von Widen gebastelt hatten – «Widen en miniature».

Wer sich erholen wollte, der durfte an den Sitztischen aus Holz mit passenden Kissen Platz nehmen – natürlich entstanden diese Werke ebenfalls in der Projektwoche.

Wie kam es zur Zusammenarbeit zwischen der Kuko und der Schule? «Als ich vor anderthalb Jahren in die Kulturkommission kam, wollte ich etwas mit Kindern machen, auch um die Kommission etwas zu öffnen», erklärt Gabriela Jud von der Kuko Widen.

«Und die nachhaltigen Arbeiten der Kinder sind eine gute Werbung für uns», sagt sie.

Auch vonseiten der Schule ist man zufrieden, wie Schulleiter Johannes Thut sagt: «Die Projektwoche ist eine gute Form dafür, weil wir da sowieso kreativ unterwegs sind. Die Zusammenarbeit war sehr erfreulich.»