Die 25 Bäume sollen im Bereich des abgesetzten, höher gelegenen Geh- und Velowegs zwischen dem Dorf Beinwil und dem Weiler Wiggwil gepflanzt werden, wie der Gemeinderat mitteilt. Das grundsätzliche Einverständnis des Gemeinderates gibt noch kein grünes Licht für das Vorhaben. Die Gemeinde ist nicht bewilligungsfähig, da der Kanton Eigentümer der Strasse ist. Bereits einverstanden für die Pflanzung sind die am meisten betroffenen Landbewirtschafter. Heute folgt der Geh- und Veloweg relativ schmucklos der K354.

Standortgerechte Bäume

Das soll sowohl mit Trauben-Eichen als auch Winterlinden geändert werden, konkret 25 Bäumen, die heimisch und standortgerecht sind. Zudem gelten sie als salz- und schadstofftolerant und klimaerwärmungstauglich, wie weiter festgehalten wird. Obwohl eine ungleiche Verteilung vorgesehen ist, dürften sie eine alleeartige Wirkung erzielen. Dabei gilt es zur Wahrung der Verkehrssicherheit zu beachten, dass weder Sichtzonen beeinträchtigt werden noch optisch eine Wand entsteht. Die Bäume aus einer Baumschule werden jung gepflanzt, damit sie sich anpassen und gut anwachsen können.

Pflege gewährleistet

Die Stutzer Gartenbau AG in Beinwil hat sich bereit erklärt, die Pflege und den gezielten Jugendschnitt der Bäume zu garantieren, damit das Lichtraumprofil im Strassenbereich dauernd gewährleistet ist. Die Kosten der Baumpflege in den ersten fünf Jahren werden von den Initianten übernommen. Der Gemeinderat wiederum hat sich zur Übernahme der Folge- beziehungsweise Unterhaltskosten einverstanden erklärt, welche ab dem 5. bis zum 20. Standjahr entstehen können und auf rund 1000 Franken pro Jahr berechnet wurden. Absterbende Bäume müssten durch die IG Bäumige Zukunft ersetzt werden.