Oberlunkhofen

Die Hippies lieben es auf dem Bauernhof

Die Band Äl Jawala bot den Zuhörern einen Mix aus Balkan-Soul, Dance-Beat und modernem Klezmer.

Die Band Äl Jawala bot den Zuhörern einen Mix aus Balkan-Soul, Dance-Beat und modernem Klezmer.

Das alternative Festival Openeye feierte sein 20-Jahre-Jubiläum und ist familiär wie eh und je. Gut 2000 Gäste haben das diesjährige Openeye besucht.

Die Federn der Traumfänger tanzen im Wind, welcher auch den Duft von sri-lankischem Essen zu den Openeye-
Besuchern trägt. Diese wippen mit den Füssen, zu den Beats der Band kann niemand still stehen. Sie fassen sich an den Händen, niemand ist allein. Sie lachen, tanzen, schwatzen und klatschen, niemand ist übel gelaunt. Die Besucher sind glücklich; sie haben offene Augen, Ohren, Arme und Herzen. So geniessen sie die mitreissende Musik, das liebevoll und kreativ gestaltete Festgelände auf dem Bauernhof der Familie Hagenbuch, die verschiedenen Menschen aller Alters- und Herkunftsgruppen und die Lockerheit der Festivalbesucher.

«Ich liebe am Openeye, dass sich hier jedes Jahr eine grosse Familie trifft», sagt Sebastian Hagenbuch, der das Festival als OK-Präsident mitorganisierte. Am Freitagabend begann das lebensfrohe Treiben, bis in die frühen Sonntagmorgenstunden wurde gefeiert – und das zum genau 20. Mal. «Das Jubiläums-Openeye war ein Erfolg. Ich selber habe es sehr genossen», zieht Hagenbuch Bilanz. Einzig der Sturm in der Freitagnacht hätte nicht unbedingt sein müssen, findet er. «Wir sind uns das am Openeye aber gewöhnt. Auf das Alter hin wollen wir schliesslich nichts Neues mehr anfangen», schmunzelt er.

Peach Weber als Überraschung

Gut 2000 Gäste haben das diesjährige Openeye besucht – eine hervorragende Zahl, wenn man bedenkt, dass im Vorfeld kein einziger Bandname veröffentlicht worden war. Umso grösser die Freude der Festivalbesucher, als sie den Klängen der Bands Telektrik, Djemdi, Transmitter, Strange Shape oder Äl Jawala lauschen konnten, um nur einige der vielen musikalischen Höhepunkte zu nennen. Ein ganz besonderer Auftritt war der des Komikers Peach Weber, der passend zum Bauernhof-Ambiente auf der Hauptbühne das Kalb machte.

Hagenbuch war das letzte Mal als OK-Präsident dabei, freut sich aber schon auf die nächste Ausgabe des Festivals – genauso die vielen anderen Openeye-Besucher, die den Bauernhof am Wochenende erneut zum Beben brachten.

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