Muri
Die Gemeindeverwaltung findet im Spitalneubau Unterschlupf

Die Abteilungen Finanzen, Steueramt und Soziale Dienste der Gemeinde Muri beziehen im Oktober 2014 neue Räume des Spitals Muri. Der Mietvertrag dauert fünf Jahre.

Eddy Schambron
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So wird der Neubau des Spitals Muri im Vollausbau aussehen; ein Stockwerk wird die Gemeinde belegen. zvg

So wird der Neubau des Spitals Muri im Vollausbau aussehen; ein Stockwerk wird die Gemeinde belegen. zvg

Im Juni verkaufte die Gemeinde Muri den Singisenflügel an die Dr. Franz Käppeli-Stiftung mit dem Versprechen, bis spätestens Ende 2015 die Abteilungen Finanzen und Steueramt zu zügeln; die Sozialen Dienste sind jetzt schon extern eingemietet.

Die Stiftung will den Singisenflügel nämlich der Stiftung Murikultur schenken. Es wurde dafür ein Ausbau des Ammannhauses oder ein Neubau im Bahnhofquartier ins Auge gefasst. «Das Ammannhaus stellte sich als Abbruchobjekt heraus», erklärte gestern Gemeindeammann Josef Etterlin.

Bleibt der angedachte Neubau im Bahnhofquartier übrig. Bis hier der Gestaltungsplan genehmigt und ein Projekt erstellt sowie baureif ist, kann es dauern. Mit der Miete eines Stockwerkes im Büroneubau des Spital für fünf Jahre, mit Option auf Verlängerung, fällt nun der zeitliche Druck weg.

Das Spital baut ggenwärtig den Neubau Haus 6 mit einem Erdgeschoss und drei Obergeschossen. Für die weitere Zukunft waren zwei zusätzliche Stockwerke geplant. Nachdem sich die Gemeinde entschied, ein Stockwerk für mindestens fünf Jahre zu mieten, wurde der Vollausbau des Gebäudes beschlossen.

«Das spart Kosten, die Gemeinde zahlt mit ihrer Jahresmiete bereits etwas an die Bau- und Betriebskosten des Gebäudes und die Anwohner werden durch die Baustelle zur einmal gestört», fasst Spital-CEO Marco Beng zusammen.

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