Die FDP Bezirk Muri sieht in einer guten Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr eine der Hauptprioritäten des oberen Freiamts. Das hat sie im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahren für das Regionale Raumkonzept (RRK) 2040 festgehalten. Die Attraktivität der Region hänge im Zeitalter einer stark erhöhten Mobilität im Wesentlichen vom Mobilitätsangebot ab.« Eine gute öV-Erschliessung mit den Stadtgebieten/Agglomerationen von Zürich, Aarau, Luzern und Zug (primär) sowie Basel und Bern (sekundär) ist von grosser Wichtigkeit», hält die Partei in einer Mitteilung fest. Für die Entlastung der Regionalzentren seien zudem Ortsumfahrungen unumgänglich. In Sins sei der entsprechende Prozess weit fortgeschritten. In Muri hingegen sei diesbezüglich noch keine konkrete Lösung in Sicht. «Die FDP plädiert dafür, dass der Planungsprozess mit Hochdruck vorangetrieben wird. Im Bezirkshauptort ist ansonsten ein Verkehrskollaps nicht zu vermeiden, mit allen entsprechenden negativen Nebenwirkungen.»

Weiter hält die FDP Bezirk Muri fest, dass eine mögliche Windanlage auf dem Lindenberg vereinbar sein muss mit der Entwicklung des Erholungsraums. Auch müsse eine langfristige Rentabilität gesichert sein. «Ein allfälliges Projekt mit Prestigecharakter, dessen Betrieb nur mittels Subventionsgelder möglich ist, lehnen wir aus grundsätzlichen Überlegungen ab.» (az)