Bremgarten
Die Bremgarter entscheiden an der Urne über die Vollsanierung der Badi

Am Montagnachmittag hat die FDP-Ortspartei die Referendumsbögen zur Badi-Vorlage im Rathaus Bremgarten abgegeben. 788 Bremgarterinnen und Bremgarter unterzeichneten das Referendumsbegehren.

Lukas Schumacher
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Werner Meier (Mitte) und Paul Rhyn (rechts) überreichen die Unterschriften an Stadtschreiber-Stellvertreter Michael Schär

Werner Meier (Mitte) und Paul Rhyn (rechts) überreichen die Unterschriften an Stadtschreiber-Stellvertreter Michael Schär

Lukas Schumacher

Damit die angestrebte Urnenabstimmung stattfindet, bräuchte es 419 gültige Unterschriften (entspricht 10 Prozent der Stimmberechtigten). Die Unterschriften werden jetzt auf der Stadtkanzlei im Rathaus geprüft.

Man kann davon ausgehen, dass die Hürde von 419 Unterschriften locker erreicht und die Urnenabstimmung am 21. Oktober durchgeführt wird; am 21. Oktober finden im Aargau auch die Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rats und des Regierungsrats statt.

«Es braucht Marschhalt»

«788 ist eine stattliche Zahl, fast 20 Prozent der Stimmberechtigten aller Altersgrupen unterzeichneten das Referendum», sagten FDP-Ortsparteipräsident Paul Rhyn und der ehemalige Parteipräsident Werner Meier bei der Aushändigung der Unterschriften.

Offensichtlich sei das Bedürfnis nach einem Marschhalt bei der Badi-Frage gross. Es biete sich im Oktober an der Urne nochmals die Chance, mitzureden und sich grundsätzliche zur Finanzierung einer Anlage zu äussern, «die regionalen Charakter hat und auch regional mitfinanziert werden soll.»

Laut Rhyn und Meier sagt die FDP Ja zum Weiterbetrieb des Hallenbades, aber Nein zur Vollsanierung der Anlage zu Kosten von 9,1 Millionen Franken.

Zwei deutliche Ja am 14. Juni

An der gut besuchten Gemeindeversammlung vom 14. Juni im Casino Bremgarten hatte die Mehrheit Ja gesagt zum Weiterbetrieb des Hallenbades und zur Vollsanierung der Badanlage für 9,1 Mio. Franken. Der Hallenbad-Weiterbetrieb war mit 296 Ja gegen 116 Nein durchgekommen, die Vollsanierung mit 253 Ja gegen 176 Nein.

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