Bremgarten

Die ARA kriegt ihr Regenbecken und das Reservoir seinen Ablauf

Die Teilnehmerzahl der Bremgarter Einwohnergemeindeversammlung war mit 86 recht übersichtlich. Christian Breitschmid

Die Teilnehmerzahl der Bremgarter Einwohnergemeindeversammlung war mit 86 recht übersichtlich. Christian Breitschmid

Die Einwohner stimmten an ihrer Gemeindeversammlung allen Traktanden zu.

Pünktlich um 19.30 Uhr begrüsste Stadtammann Raymond Tellenbach gestern Abend die nur 86 Teilnehmer der Einwohnergemeindeversammlung von Bremgarten im Stadtcasino. Die ersten vier Traktanden, Protokoll der letzten Gemeindeversammlung, der komplett neugestaltete Rechenschaftsbericht 2018, die Kreditabrechnungen und Rechnungen 2018 wurden von der Versammlung ohne Fragen und einstimmig genehmigt.

Bremgarten hat ein finanziell erfolgreiches Jahr hinter sich mit einem Ertragsüberschuss von 1,2 Millionen Franken und einem Cashflow von 2,6 Mio. Franken. Bei den nachfolgenden Traktanden wurde ersichtlich, dass dieses Polster auch benötigt wird.

Investitionen fürs Wasser

Der Beitritt zum Gemeindeverband Bevölkerungsschutz und Zivilschutz Aargau Ost, inklusive Genehmigung der Verbandssatzung, fanden beim Bremgarter Stimmvolk Anklang: Ohne Gegenstimmen wurde der neuen, schlagkräftigen Zivilschutzorganisation zugestimmt. Mehrkosten entstehen der Stadt durch diesen Beitritt nicht.

Dafür ist die professionelle Klärung von Abwassern etwas teurer. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bedarf die Kläranlage Kesselboden in Bremgarten eines Regenrückhaltebeckens, wofür der Stadtrat ein Kreditbegehren von 681 700 Franken stellte. Die Finanzierung des 2,8 Mio. Franken teuren Projekts wird zusätzlich getragen durch die Entnahme von 1 Million Franken aus dem Eigenkapital der ARA.

Unter diese Strasse kommt das geplante Regenrückhaltebecken. Walter Christen

Unter diese Strasse kommt das geplante Regenrückhaltebecken. Walter Christen

Auch Traktandum Nummer 7 hatte mit der Wasserversorgung zu tun. Die Entleerungsleitung des Wasserreservoirs Spannhölzli ist zu klein und verursacht Zeitverluste bei der totalen Entleerung für Sanierungs-, Unterhalts- und Reinigungsarbeiten. Um den Bau einer neuen, leistungsfähigeren Leitung zu ermöglichen, stimmte die Versammlung einstimmig einem Kredit von 149 000 Franken zu.

Da die Rechtskraft der Beschlüsse mit nur 86 von notwendigen 1035 Stimmberechtigten nicht gegeben war, unterstehen sämtliche Abstimmungsresultate dem fakultativen Referendum. Nach einigen zusätzlichen Informationen unter dem Traktandum «Diverses» schloss Tellenbach die Versammlung zum Apéro hin um 20.43 Uhr.

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