Sarmenstorf/Ammerswil
Die Abenteurer haben ein Drittel der Strecke bereits geschafft

Seit über einer Woche sind Kieliger und Patrick Mäder unterwegs nach dem 100 00 Kilometer entfernten Tadschikistan. Nach 3600 absolvierten Kilometern übermittelten sie den ersten Zwischenbericht.

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Auf dem Weg nach Odessa in der Ukraine. zvg

Auf dem Weg nach Odessa in der Ukraine. zvg

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«Am 11.08.2013 starteten wir, das Team Last Minute mit Patrick Mäder und Jürg Kieliger, offiziell in München zur Tajik Rally 2013. Der Start ist gut verlaufen und nach einigen Orientierungsschwierigkeiten und einer kurzen, etwas unfreiwilligen Besichtigungsrundfahrt durch München, haben auch wir unseren Weg nach Österreich gefunden.

Da die Strassenverhältnisse bekanntlich in den westlichen Ländern unserer Reise besser sein dürften, haben wir uns entschieden gleich zu Beginn möglichst viele Kilometer in kurzer Zeit zurückzulegen. So führte die erste Etappe bis kurz nach Budapest, wo wir uns um 2.30 Uhr schlafen legten.

Dass die Strassen mit der Zeit schlechter würden, haben wir erwartet. Doch, dass man bereits in Rumänien die Fahrbahn vor lauter Löchern nicht mehr sieht, damit haben wir nicht gerechnet. Und so lässt sich auch leicht erklären, warum unsere Tagesetappen immer kürzer werden. Auch das Material zeigt wegen der enormen Belastung erste Ermüdungserscheinungen. So wollte unser Dachträger die Reise fast ohne uns bestreiten. Schliesslich konnten wir uns aber doch nicht trennen und gehen wieder gemeinsame Wege.

Unser Wagen verrichtet seinen Dienst ohne zu murren, und bereitet uns viel Freude auf den langen Tagesfahrten. Leider bleibt für Sightseeing nicht wirklich viel Zeit, denn aufgrund der Strassenverhältnisse heisst es fahren, fahren, fahren.

Heute haben wir schliesslich nach vierstündiger Wartezeit am Grenzübergang Russland betreten. Zurzeit geniessen wir noch den verhältnismässig guten Untergrund, bevor Asphalt zum Fremdwort wird. In diesem Sinne wünschen wir allen zu Hause gute Fahrt auf wirklich tollen Strassen und danken jenen, die dieses Abenteuer überhaupt erst möglich gemacht haben.

Fazit: 6 Tage Fahrt, 3600 km zurückgelegt, Strassen zunehmend schlechter, dafür das Benzin günstiger. Es grüssen Jürg und Patrick.»

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