Dietwil

Deutliches Nein zur Schulsozialarbeit der Region Sins

Die Dietwiler sagten Nein zur regionalen Schulsozialarbeit mit Sins. ZG

Die Dietwiler sagten Nein zur regionalen Schulsozialarbeit mit Sins. ZG

Die Pilotphase für die Schulsozialarbeit Region Sins wurde an der Einwohnergemeindeversammlung Dietwil mit 67 Nein gegen 29 Ja abgelehnt. An der Versammlung beteiligten sich 132 der 862 Stimmberechtigten.

Die Schulkreisgemeinden Abtwil, Auw, Dietwil und Oberrüti wollten sich neu an den Dienstleistungen der Regionalen Schulsozialarbeit beteiligen. Dies sollte mit einer regionalen Organisation und ohne finanzielle Folgen für die Standortgemeinde Sins geschehen.

Die Grundlagen für die Zusammenarbeit wurden in einem Gemeindevertrag geregelt. «Durch das veränderte gesellschaftliche Umfeld zeichnet sich immer mehr Bedarf an schulisch-sozialen Dienstleistungen ab», hatte der Gemeinderat Sins festgehalten.

Weil die Schule im Zentrum des Gemeinschaftslebens und somit im Brennpunkt auch von Problemen steht, ist in Sins bereits 2006 eine lokale Schulsozialarbeit installiert worden. In einer Projektphase von zwei Jahren wurden erste Erfahrungen in der Schulsozialarbeit gesammelt.

Die Schulsozialarbeit Sins wurde 2008 definitiv eingeführt. Vorerst sollte die Schulsozialarbeit in den vier Gemeinden Abtwil, Auw, Dietwil und Oberrüti für eine Pilotphase von drei Jahren eingeführt werden. Die Einführung der regionalen Schulsozialarbeit war auf 1. Januar 2014 geplant.

Genehmigt wurden an der Dietwiler Einwohnergemeindeversammlung hingegen die Einführung des neuen Entsorgungskonzepts der REAL Abfallwirtschaft und das neue Abfallreglement mit Gebührentarif sowie der Zusammenschluss der Feuerwehren Oberrüti und Dietwil per 1. Januar 2014.

Zustimmung fanden 220 000 Franken für die Erneuerung und Unterhalt bei Gemeindestrassen, die Verwaltungs- und Bestandesrechnung sowie den Rechenschaftsbericht 2012.

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