Villmergen
Der Treffpunkt für Teenies befindet sich in einem Provisorium

Der Jugendtreff in Villmergen findet bis zum nächsten Sommer in einem Provisorium statt. Hintergrund sind Bauarbeiten beim Kindergarten, wo sich dieser mit dem Jugendtreff einen Standort teilt. Die Arbeiten dürften bis zum Sommer dauern.

Loredana Di Fronzo
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Der provisorische Jugendtreff bietet viele Möglichkeiten, sich zu amüsieren.

Der provisorische Jugendtreff bietet viele Möglichkeiten, sich zu amüsieren.

LD

Der Verein für Jugend und Freizeit betreibt kantonal in verschiedenen Gemeinden die Jugendarbeit. Dabei richtet sich diese an 12- bis 18-Jährige aller Kulturkreise sowie an junge Erwachsene. Auch in Villmergen ist der VJF vertreten und veranstaltet jeden Mittwoch und jeden zweiten Freitag einen Jugendtreff. Dieser teilte sich seit Jahren mit dem Kindergarten einen Standort. Nun wird der Kindergarten abgerissen und neu gebaut. Bis nächsten Sommer sind die Bauarbeiten fertiggestellt, damit beide wieder in das gleiche Gebäude ziehen können. Bis dahin bedient man sich einer günstigen Zwischenlösung.

Optimale Lösung

Für das derzeitige Provisorium stellte die Schule Villmergen drei ehemalige Lagerräume zur Verfügung. Zwar handelt es sich dabei um Kellerräume ohne Sonnenlicht, doch für ein Provisorium sei dies eine optimale Lösung, sagt der Geschäftsführer Arsène Perroud. Die Räumlichkeiten gross anzupassen, wäre demnach sinnlos gewesen, da der Jugendtreff in wenigen Monaten ohnehin wieder an den bisherigen Ort verlegt wird.

Bis dann haben Teenager genügend Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Im Eingangsbereich befindet sich eine grosse Musikanlage. Davor steht ein Tischfussballkasten und zu deren Linken eine Sofagruppe. In einem Zwischenraum ist sogar eine Küche eingebaut. Betritt man das nächste Zimmer, trifft man auf einen Tischtennistisch. Diese Ecke wird aber auch gerne zum kleinen Heimkino ummodelliert.

Neues Team

Neben dem Standortwechsel erfolgte gleichzeitig eine neue Teamkonstellation. Dazu gehört einerseits Dominik Holliger, der mit einem 30 %-Pensum in der Jugendarbeit angestellt wurde. Er wechselte letztes Jahr vom Maiengrüner- zum Villmergerteam, um neue, interessante Erfahrungen dazuzugewinnen. Holliger betont: «Ziel ist es, die Interessen der Jugendlichen kennen zu lernen und die Erkenntnisse gezielt einzusetzen, um diese besser erreichen zu können. Ebenfalls ist es wichtig, sie aktiv in Geschehnisse einzubeziehen.» Ein weiteres Mitglied ist Tobias Holliger, der mit einem Pensum von 50 % ebenfalls als Jugendarbeiter bis Ende des Jahres angestellt ist. Unterstütz wird er von dem Zivildienstleistenden Patrick Biber, welcher bei den verschiedenen Veranstaltungen stets präsent ist.

Bis zu den Herbstferien darf die Jugendarbeit zudem die Turnhalle nutzen, um mit den 12- bis 16-Jährigen verschiedenste Spiele zu veranstalten.