Wohlen

Der Sporttag der Kindergärten mit Spass- und Geschicklichkeitsspielen

Die Wohler Kindergärten lassen sich für ihren Sporttag etwas einfallen: In der Badi dürfen sich die Sechsjährigen an insgesamt 26 Spielen versuchen, in denen es um Geschwindigkeit und Geschicklichkeit geht.

Um 9.30 Uhr ertönt die Glocke: 150 Kindergärtler setzten sich in Bewegung, im Nu muss man an der Wasserrutsche anstehen.

Schnell verteilen sich die Sechsjährigen auf die 26 verschiedenen Posten – sie dürfen sich selbstständig auf dem Gelände bewegen. Einige steuern mit System Posten um Posten an, andere wandern etwas ziellos und mit staunenden Augen umher.

Es ist ja auch schwierig, sich für das nächste Spiel zu entscheiden. Seifenblatern machen, Fischen, Sackhüpfen, auf Schatzsuche gehen oder Büchsenwerfen – die Auswahl scheint endlos.

Jeder Posten, den ein Kind gemacht hat, wird auf seiner Karte abgeknipst. Erst, wenn alle Spiele geschafft sind, darf man ein zweites Mal seine Lieblingsspiele ansteuern.

Der Sporttag der Kindergärten Wohlen in der Badi hat Tradition. Wie lange er schon stattfindet, weiss niemand ganz genau, mindestens so um die 30 Jahre.

Lehrpersonen und Eltern betreuen die Kinder, ein Samariterposten verpflegt kleine Verletzungen.

«Es braucht alle, sonst könnten wir den Sporttag nicht durchführen», sagt Gesamtleiterin Sonja Rickenbacher.

Zum Mittagessen gibts dann Wienerli mit Brot, gesponsert vom gemeinnützigen Verein Wohlen. Dann singen alle Kinder zusammen «döt äne am Bergli», und zum Abschluss darf natürlich ein Glacé nicht fehlen. Da möchte man doch gerne noch einmal Kind sein.

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