Sins
Der Sinser Narrennachwuchs trieb es bunt

Der Sinser Kifasi-Umzug zeigt jedes Jahr die grosse Kreativität der jungen Fasnächtler - und profitiert meistens von schönem Wetter. Das war auch heute nicht anders. Rund 1100 Mitwirkende zogen in 36 Nummern durch Sins und begeisterten ein grosses

Eddy Schambron
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Kinderfasnachtsumzug in Sins
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Kinderfasnachtsumzug in Sins

Eddy Schambron

Der Sinser Kifasi-Umzug zeigt jedes Jahr die grosse Kreativität der jungen Fasnächtler - und profitiert meistens von schönem Wetter. Das war auch gestern nicht anders. Rund 1100 Mitwirkende zogen in 36 Nummern durch Sins und begeisterten ein grosses Publikum.

Die Themen waren breit gestreut und aktuell. Primar- und Sekundarschülerinnen und -schüler traten mit originellen Auftritten gegen Abfall und Littering an. Gleich zweimal traten Hippies auf den Plan und die Primar 4 a holte das Königreich in unsere Demokratie. Es gab aber auch Schweizerisches. So brachte der Kindergarten Letten 2 den Geissenpeter ins Spiel, die Real 1 und 2 zeigten den starken Franken und die Bez 1 b war mit einer gewaltigen Schneekanone unterwegs. Das dürfte die Schneemänner der MuKi Mühlau beruhigt haben, denn ohne Schnee keine Schneemänner. Fussballfans beobachteten genau, was es mit dem «Krieg der Walliser Sterne» beim FC Sion (Sek 3 a) auf sich hatte.

Auch in Sins ist man natürlich nicht von gestern und weiss, welche Unterhaltung in der breiten Masse gewünscht wird. Die Real 3b holte die Streetparade nach Sins, und die Sek 1a spielte «Ich bin ein Lehrer, holt mich hier raus.» Die Bez 3b machte lieber das, was sie auch ausserhalb der Fasnacht am liebsten macht: Party. Zur gepflegten Unterhaltung an einem Fastnachtsumzug gehören natürlich Guggenmusiken. Die Ventilwörger aus Sins, die Rütifäger aus Oberrüti, die Quaker aus Hünenberg, die Mery Güüger aus Merenschwand, die Rattenschwänz aus Oberrüti und die Rüsstalschränzer sorgten für den Sound.