Der Weg für die Schülerinnen und Schüler, welche aus dem Quartier westlich der Luzernerstrasse das Schulhaus Rösslimatt besuchen, wird sicherer gestaltet. Dazu dienen fünf Massnahmen, wie der Gemeinderat mitteilt. Sie werden auf Beginn des neuen Schuljahres im August umgesetzt. Ein Teil davon ist bereits im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung Luzernerstrasse vorgesehen, wie Vizepräsidentin Milly Stöckli ausführt. «Jetzt werden sie einfach vorgezogen.»

Wer heute vom Tria-Center ins Gebiet Rösslimatt gelangen will, macht sich nicht auf einen einladenden Weg: Die Überquerung der stark befahrenen Luzernerstrasse ist gefährlich, die Unterführung bei der Luwa vor allem bei Dunkelheit mehr als etwas gespenstisch. Auf der Luwa-Seite ist sie zudem insofern ungesichert, als man problemlos aufs Gleis der SBB gelangen kann. Das wird jetzt geändert. Der Fussgängerstreifen bei der Coop-Tankstelle wird mit einer aufgemalten Insel und einem neuen Inselpfosten in der Strassenmitte sicherer gemacht.

Die bestehende Bushaltestelle bei der Gärtnerei Wanninger wird auf die Strasse und nach Norden verschoben. So kann kein Fahrzeug neben dem Bus vorbeifahren. Schon heute handhaben das die Buschauffeure so, obwohl die Haltestelle fälschlicherweise auf dem Trottoir aufgemalt ist, aber keinen Platz zum Warten bietet. Zum gleichen Zeitpunkt wird der Fussgängerstreifen bei der Migros mit einer aufgemalten Insel und einen neuen Inselpfosten in der Strassenmitte sicherer gemacht.

«So entsteht auf der ganzen Länge vom Tria-Center bis zum Kreisel eine Entschleunigung des Strassenverkehrs», hält er Gemeinderat fest. Vermehrte Rückstaus bis über den Kreisel hinaus befürchtet der Gemeinderat nicht. «Im Gegenteil», erklärt Stöckli, «die Möglichkeiten für die Einfahrt in den Kreisel von der Seetal- und der Zürcherstrasse erhöhen sich, wenn der Verkehr kurz stoppt.»

Bei der Einmündung der Zufahrt zur Garage Heggli (Wave) wird das Trottoir mit einem sogenannten Aargauer Trottoir, einem aufgemalten Trottoir, ergänzt. Entlang der Bahngeleise beim Zugang zur Personenunterführung Luwa wird schliesslich ein Maschendrahtzaun mit einer Höhe von 1,8 Metern den Zutritt auf das Bahntrassee verunmöglichen. Die Wände der Personenunterführung, heute wild besprayt, werden neu weiss gestrichen, um den Durchgang heller und freundlicher zu gestalten. Bei den Treppen werden jeweils Spiegel angebracht, damit der Einblick in die Unterführung frühzeitig gewährleistet ist. Das bestehende Gelände der Brücke über die Bünz wird Suva-konform umgebaut.