Mordfall

Der rätselhafte Tod einer Mutter im Freiamt

In diesem Wohnblock lebte die ermoderte A. H. Offenbar lebte sie in einer Beziehung.

In diesem Wohnblock lebte die ermoderte A. H. Offenbar lebte sie in einer Beziehung.

Die 42-jährige Frau, die in Rudolfstetten offenbar ermordet wurde, lebte unauffällig - und hinterlässt einen Sohn.

Häuserblocks an Häuserblocks reihen sich in Rudolfstetten: In einem davon lebte die 42-jährige A.H. Nachbarn beschreiben sie als gross, schlank und dunkelhaarig. Sonst weiss man im Quartier nicht viel über sie. Offiziell wohnte sie alleine in ihrer Wohnung.

Sie lebte offenbar zurückgezogen und war auch in keinem örtlichen Verein aktiv. Zwar kannten sie einige Laden- oder Restaurantbesitzer im Dorf, aber der Kontakt beschränkte sich auf gewöhnliche Kundengespräche. Auch ist den Nachbarn laut Tele M1 in den letzten Tagen nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Keine Schreie, keine merkwürdigen Geräusche. Nichts. Sie können es kaum glauben, dass Polizisten die A. H. tot in ihrer Wohnung fanden. «Wir gehen von einem Verbrechen aus», sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei.

Hinweis des Arbeitgebers

Nur wenige Stunden zuvor meldete der Arbeitgeber, ein Hausbetreuungsdienst für pflegebedürftige Menschen, die 42-Jährige als vermisst. Die Regionalpolizei Bremgarten schaute bei ihr zu Hause vorbei, doch die Türe blieb zu. Über den Balkon gelangten die Polizisten schliesslich in die Wohnung der 42-Jährigen. Dort fanden sie eine weibliche Leiche.

Myteriöser Todesfall in Rudolfstetten

Myteriöser Todesfall in Rudolfstetten

Ihr Exmann kann das nicht fassen. «Ich bin am Boden zerstört und kann mir nicht vorstellen, wer ihr so etwas angetan haben könnte», sagte er zu Tele M1. Auch er lebt in Rudolfstetten. Die beiden haben einen gemeinsamen volljährigen Sohn, der noch bei seinem Vater lebt: «Wir sind zwar schon 15 Jahre geschieden, aber wir haben immer noch ein gutes Verhältnis.»

Offenbar lebte A. H. vor ihrem Tod in einer festen Beziehung. Nachbarn sahen bei ihr regelmässig einen Mann aus einem Auto mit deutschem Kennzeichen aussteigen. Könnte dieser Mann etwas mit dem Tötungsdelikt zu haben? Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau sagt nur so viel: «Wir fahnden intensiv nach einem Bekannten der Verstorbenen.»

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