Muri
Der Pausenkiosk wird generationenübergreifend geführt

Der schon bisher erfolgreiche Pausenkiosk im Schulhaus Badweiher in Muri wird neu von zwei Seniorinnen mit den Kindern geführt. Der Ansturm der Schülerinnen und Schüler jeden Mittwoch zeigt: Der Kiosk entspricht einem Bedürfnis.

Eddy Schambron
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Barbara Müller (links) und Heidi Burkart führen mit den Kindern den Pausenkiosk. ES

Barbara Müller (links) und Heidi Burkart führen mit den Kindern den Pausenkiosk. ES

Eddy Schambron

Entstanden ist der Pausenkiosk aus der Idee der Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Badweiher, die sich im Schulparlament eingebracht haben. Dort ist jede Klasse mit einem Mitglied vertreten. Unter der Leitung von Schulsozialarbeiter Martin Schneider wurde die Idee verwirklicht. Seitdem ist der Kiosk jeden Mittwoch in der grossen Pause ein beliebter Treffpunkt.

Sonja Schneebeli, Schulsozialarbeiterin in Ausbildung, hat nun in Anlehnung an das Projekt Generationen im Klassenzimmer von Pro Senectute in Barbara Müller und Heidi Burkart zwei Seniorinnen gefunden, welche die Leitung dieses Kioskes gerne übernommen haben. Die Kinder und Seniorinnen haben an einer Ausweitung des Angebotes gearbeitet. Im August wurde gemeinsam ein neuer Pausenkiosk aus Holz gebaut.

Ziel ist, dass der Kiosk durch die Zusammenarbeit von Jung und Alt ein fester Bestandteil des Schulhauses wird. «Der Kiosk dient nicht nur dazu, ein Brötchen zu kaufen», weiss Schneider. «Er ist auch gut geeignet für den Austausch unter den Kindern. Dadurch trägt er auch zu einem guten Schulklima bei.»

Für den Schulsozialarbeiter ist das Projekt nun abgeschlossen und in guten Händen. Und die Schülerinnen und Schüler denken und träumen schon weiter: Beim Badweiher soll ein neuer Spielplatz entstehen; eine erste Sitzung mit dem Gemeinderat hat bereits stattgefunden.

Auch hier sollen die Jugendlichen wieder viel Eigenleistung zeigen, aber finanziell von der Gemeinde unterstützt werden. Sie haben ihre Vorstellungen gezeichnet und in einem Modell visualisiert. Im Dezember haben sie zudem im Coop Muripark einen Stand zugesprochen erhalten, um für ihr Anliegen zu werben.

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