Bremgarten

Der neue Chef des «El Mosquito» stand schon als Kind in der Küche

Martin Blum, der neue Geschäftsführer des Restaurants El Mosquito.

Martin Blum, der neue Geschäftsführer des Restaurants El Mosquito.

Das «El Mosquito» hat einen neuen Geschäftsführer und einen neuen Küchenchef – beide bringen internationale Erfahrung mit.

Martin Blum ist ein Weltenbummler. Als Koch hat er in der Karibik, in Kanada und Neuseeland gearbeitet. Als neuer Geschäftsführer des «El Mosquito» bringt er nun seine Erfahrung und Inspiration im mexikanischen Restaurant in Bremgarten ein. «Meine Grosseltern hatten ein Restaurant – schon als kleiner Junge war ich meist in der Küche zu finden», erzählt der 34-Jährige. Gastronom zu sein, das sei eine Bestimmung. Klagen über lange Arbeitstage oder wenige freie Wochenenden sind von ihm nicht zu hören. «Klar verbringt man viel Zeit im Betrieb, aber in der Schweiz haben wir zum Glück sensationelle Arbeitsbedingungen. Als ich als Koch im Ausland unterwegs war, habe ich erlebt, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Und hier kann man sich besser organisieren, weil die Leute pünktlich sind. Man muss nicht einen Tag freinehmen, wenn man zum Arzt muss, nur um ihn dann im Wartezimmer zu verbringen.»

Das Drumherum muss stimmen

Seit März arbeitet Blum in Bremgarten. Fast zur selben Zeit hat Thomas Bertschinger, der schon einige Jahre für die «El Mosquito»-Kette arbeitet, die Position des Küchenchefs übernommen. Wird jetzt alles anders im Bremgarter Restaurant? Blum winkt ab. «Nein, am Grundkonzept muss und kann man nicht viel verändern. Viele Gäste wissen schon, was sie essen wollen, wenn sie zu uns kommen. Wichtig ist, dass die Qualität und der Service stimmen», erklärt er.

Vorgängerin Kathrin Schneider hat in ihren 15 Jahren als Geschäftsführerin das Restaurant in der Region bekannt gemacht und viel zum Erfolg der Kette beigetragen, zu der mittlerweile auch das Hotel Mamma in Bremgarten gehört. Blum konnte die verschiedenen Konzepte der Restaurants unter die Lupe nehmen und sich so auf seine Aufgabe vorbereiten. Eine der Neuerungen, die er eingeführt hat, sind die Themen-Monate. «Momentan haben wir Wraps und Shaking Salads anzubieten. Egal ob Mojito, Tacos oder Fajitas, das Thema hat immer etwas mit Mexiko zu tun.» Wichtig sei für ihn, dass nicht nur das Essen, sondern auch das Drumherum stimme. «Das Ambiente, spanische Musik und das südamerikanische Flair», kommt Blum ins Schwärmen und blickt sich im liebevoll dekorierten Betrieb um. Man müsse das Gefühl bekommen, in Mexiko zu sein, damit sich der Gast eine Auszeit vom Alltag nehmen könne.

Yoga und Meditation

Und wie baut man als Geschäftsführer Stress ab? «Ich habe nicht nur im Ausland gearbeitet, ich war auch auf Reisen durch Indien und Asien. Da habe ich viel über Meditation und Yoga gelernt. Seither kann ich besser abschalten», verrät Blum. Sein nächstes Projekt: ein Fajita-Essen am 1. August. An einem grossen Buffet können sich die Gäste mit Beilagen eindecken. Quasi ein mexikanischer Gruss zum Schweizer Nationalfeiertag.

So sieht das El Mosquito von innen aus:

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