Berikon

Der «Mutschellen-Groove» hat gewirkt – so schön war die Mega19

Die Mega19 hat alle Erwartungen erfüllt – Aussteller, Besucher und Organisatoren kamen auf ihre Rechnung.

Strahlend sitzt er dem Journalisten gegenüber und frohlockt: «Wenn Sie mich nach meinem Fazit zur Mega19 fragen, dann kann ich nur sagen, dieser spezielle, positive Mutschellen-Groove hat wieder einmal gewirkt. Alle, die direkt oder auch nur indirekt einen Bezug zu dieser Region haben, waren da – trotz des Wetters.» Zufriedener kann man sich einen OK-Präsidenten nicht vorstellen, als es Peter Spring, der Gemeindeammann von Widen, gestern Abend war. Von Donnerstag bis Sonntag zeigten über 140 Gewerbetreibende vom Mutschellen und auch von jenseits der Regions- und sogar Kantonsgrenzen, was sie anzubieten haben.

Die Aussteller deckten mit ihren Angeboten, tatsächlich sämtliche Bereiche des menschlichen Lebens ab, von Ernährung, Kleidung, Haus und Garten, über Gesundheit, Sport, Mobilität und Freizeit, bis hin zu Geldanlagen, Versicherungen, Altersvorsorge, Energie und Umweltschutz. Daneben lockten aber auch Fachreferate und prominent besetzte Podiumsgespräche die Besucher zum Ausstellungsgelände auf dem Areal der Kreisschule Mutschellen. «Unser Konzept hat offensichtlich funktioniert», freute sich Spring. «Wir wollten für jeden etwas anbieten und das haben wir geschafft.»    

Zahlreiche Beizli und Verpflegungsstände sorgten für das leibliche Wohl der Besucher, während bekannte Namen aus der Musik- und Comedybranche dafür sorgten, dass auch am Abend der Stimmungspegel gehalten wurde. Nach seinem persönlichen Höhepunkt im Mega19-Programm befragt, konnte Spring keine einzelne Attraktion herausheben: «Es ist halt das Gesamtkonzept mit seiner ganzen Vielfalt, das zu diesem Erfolg geführt hat», erklärte der OK-Präsident. Dann fügte er noch an: «Aber wahnsinnige Freude hatte ich am Lehrlingspavillon, und auch die Gastregion Emmental war eine Bereicherung uns. Ich hoffe, für sie auch.» Diese Hoffnung wurde direkt vor dem Haus von einer jungen Emmentalerin bestätigt, die da ihre Emmentaler Rauch-Spezialitäten feilbot: «Es war eine schöne Gelegenheit für uns, hier unsere Region und unsere Spezialitäten zu präsentieren.»

Abbau in nur zwei Tagen

Zufriedenheit auch beim Präsidenten des Gewerbevereins Mutschellen und Bauchef der Mega19, Christian Füglistaller: «Wir haben die Zahlen noch nicht, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir mindestens genausoviele Besucher hatten wie vor fünf Jahren.» Das wären dann gute 50 000 Personen. Für Füglistaller ist damit aber die Mega19 noch nicht zu Ende. Gerade mal zwei Tage bleiben ihm und dem ganzen Bautrupp, um das Ausstellungsgelände wieder in eine Schule umzuwandeln. «Das ist schon eine Herausforderung», schmunzelt der junge Architekt, «aber das schaffen wir genauso, wie den ganzen Aufbau vorher.» Die nächste Mega findet dann im Jahr 2024 statt.

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