Zufikon
Der Kater kommt danach: Zufikerfäscht schliesst mit Defizit ab

Das traditionelle Zufikerfäscht war ein grosser Besuchererfolg. Nicht so gut sieht es allerdings auf der finanziellen Seite aus. Die Schlussrechnung weist ein Defizit von über 20000 Franken auf.

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Das Wasserspiel liess die Fontänen im Takte zu der Musik tanzen – eine Art Feuerwerk auf dem Boden.

Das Wasserspiel liess die Fontänen im Takte zu der Musik tanzen – eine Art Feuerwerk auf dem Boden.

Dominic Kobelt

Vom 18. bis 22. Juni 2014 stand Zufikon im Fokus des Freiamts. Das legendäre Zufikerfäscht, welches nur alle sieben Jahre stattfindet, wurde von der «einheimischen» Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet und zog während fünf Tagen die Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region in Scharen an. Am Schluss konnten die Organisatoren ein positives Fazit ziehen. Es war erneut ein Fest der Mega-Klasse, das Publikum war von den gebotenen Attraktionen durchwegs begeistert.

Nicht ganz so positiv sieht es allerdings auf der finanziellen Seite aus. Das OK Zufikerfäscht hat soeben die Schlussabrechnung präsentiert. Diese zeigt Aufwendungen von total 658 435 Franken, welche mit den Einnahmen aus dem Fest nicht ausgeglichen werden konnten. Es bleibt ein Defizit von 25 551 Franken.

Dieser Fehlbetrag wird gemäss Beschluss des Gemeinderates von der Einwohnergemeinde übernommen und damit die Festabrechnung ausgeglichen. Das vergleichsweise kleine Defizit ist in Zufikon allerdings keine grosse Überraschung. Ein Fehlbetrag war im Vorfeld nie ganz ausgeschlossen worden und die Gemeinde hatte auch eine Defizitgarantie gesprochen.

Über die fünf Festtage waren im Juni 2014 insgesamt 100 Anlässen durchgeführt worden, 17 Festbeizli hatten geöffnet, auf zwei grossen Bühnen gab es verschiedene Darbietungen, der Eintritt war für alle Festbesucher frei. Ins Fest eingebaut waren auch der Seniorenausflug, die Jungbürgerfeier sowie der Waldumgang im Emauswald. (to)