Freiamt
Der Herbst zieht magisch übers Freiamt

Einige sind traurig, dass der Sommer bereits vorbei ist. Die Nebelschwaden hängen über den Hügeln und Tälern, die Bäume werden bunt – die Zeit der Mythen und Magie hat begonnen.

Andrea Weibel
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Der Herbst zieht übers Freiamt

Chris Iseli

Manmüsste sich ein wenig Zeit nehmen, und schon würde man die zauberumwobenen Nebelfetzen erkennen, die die Pferde auf der Fohlenweid in Bremgarten (links) in Fabelwesen verwandeln. Vom Mutschellen herab (oben) legt der Nebel eine Watteschicht übers Reusstal, auf der man sich bis zu den Alpen tragen lassen könnte.

Die Blätter werden bunt, das Obst saftig und reif. Daraus lassen sich die besten Konfitüren, der feinste Most und die süssesten Kuchen backen. Nicht nur auf dem Horben (Mitte) kann man derzeit all das an kleinen Ständen oder direkt ab Hof kaufen. Auch Kürbisse stehen für Geniesser bereit.

Für die Kinder ist der Herbst eine ganz spezielle Jahreszeit. Sie können zwar weder Baden noch Skifahren, dafür finden sie im Wald alles, was das Herz der jungen Entdecker und Bastler begehrt: Eicheln, Kastanien, bunte Blätter und vieles mehr. Und auch den Tieren - wie dieser Kuh auf dem Horben (unten) - sieht man an, wie gut ihnen das saftige Herbstgras schmeckt, das morgens vom Nebel getränkt und mittags nicht mehr von der Sommerhitze ausgetrocknet wird.

Es warten Wunder und herbstliche Geschichten an jeder Ecke. Das Einzige, was man dafür tun muss, ist die Türe zu öffnen und hinauszugehen ins herbstliche Freiamt.