Sarmenstorf

Der «frechste Sozialhilfe-Bezüger» zieht in nächste Aargauer Gemeinde

Der arbeitsscheue Sozialhilfebezüger hat Niederwil verlassen und nach Sarmenstorf weitergezogen. (Symbolbild)

Der arbeitsscheue Sozialhilfebezüger hat Niederwil verlassen und nach Sarmenstorf weitergezogen. (Symbolbild)

Der seit seinem Streit mit der Gemeinde Berikon als «frechster Sozialhilfebezüger der Schweiz» bekannte Mann soll nun in Sarmenstorf wohnen.

Der «frechste Sozialhilfbezüger der Schweiz» ist anscheinend weitergezogen: Wie der «Blick» berichtet, soll der 25-jährige Mann, der nach dem Rechtsstreit mit der Gemeinde Berikon im Sommer 2013 nach Niederwil gezogen ist, jetzt in Sarmenstorf daheim sein. Dies, nachdem die Gemeinde Niederwil ihm die Sozialhilfe erst einschränkte und im Dezember letzten Jahres schliesslich komplett einstellte.

Der junge Mann hatte seinen zweifelhaften Ruf wegen eines jahrelangen Rechtsstreits mit der Gemeinde Berikon erlangt. Der Streit eskalierte im November 2011: Die Gemeinde strich ihm die Sozialhilfe, weil er weder Termine beim Sozialamt wahrnahm, noch einer gemeinnützigen Arbeit nachging und aus Sicht der Gemeinde auch keinerlei Anstalten machte, sich um einen Job zu kümmern.

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Dagegen wehrte sich der Mann bis vor Bundesgericht. Mit Erfolg. Die Richter in Lausanne entschieden, dass die Gemeinde Berikon dem jungen Mann rückwirkend Sozialhilfe in der Höhe von 25'000 Franken bezahlen muss. Der Grund waren formelle Fehler der Gemeinde: Berikon hätte Auflagen und Weisungen jeweils mit einer Verfügung erlassen müssen. 

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