Wohlen
Der defekte Computer wird gleich repariert – und dazu gibt es ein Stück Kuchen

In der Firma Wey Modulbau AG kann man einmal mehr kaputte Gegenstände kostenlos und unter Aufsicht gratis selbst reparieren.

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Experten rätseln an einem PC, der grundlos herunterfährt. az Archiv/Chantal Gisler

Experten rätseln an einem PC, der grundlos herunterfährt. az Archiv/Chantal Gisler

Chantal Gisler

Es war ein Erfolg, das erste Reparaturkaffee und deshalb wird des auch weitergeführt. Nach dem erfolgreichen Start im April kann man am Samstag, 27. August, zwischen 13 und 17 Uhr in der Halle der Wey Modulbau AG an der Schützenmattstrasse 33 in Wohlen, einmal mehr kaputte elektrische Geräte Kleider, Velos, Computer und Gegenstände aus Holz unter Aufsicht von fachkundigen freiwilligen Mitarbeitern selbst reparieren.

Kaffee und Kuchen runden das Angebot ab und bieten Gelegenheit zum Fachsimpeln oder um einfach Geselligkeit zu pflegen.

Von Holland nach Wohlen

Das Reparaturkaffee ist keine Wohler Erfindung. Der Anlass gründet auf einer Bewegung, die ihren Ursprung in Holland hat und zwischenzeitlich zu einem international etablierten Netzwerk herangewachsen ist. Die Freude der Teilnehmer, wenn ihr alter Staubsauger wieder lief oder ein Dampfgerät zu neuem Leben erweckt wurde, übertrug sich an der ersten Wohler Veranstaltung bald auf die motivierten Mitarbeiter. «Zuerst war ich schon sehr skeptisch, ob sie mein Gerät flicken können», meinte eine zufriedene Teilnehmerin beim Verlassen des Reparaturkaffees. «So macht Reparieren richtig Spass», brachte es der Mitarbeiter auf den Punkt. Bald war klar: Das Reparaturkaffee wird ein weiteres Mal angeboten! Verschiedene Handwerker aus Wohlen und der Umgebung stellen ihr Know-how und ihr Werkzeug gratis zur Verfügung. Die Besucher des Reparaturkaffees sind eingeladen, ihre mitgebrachten Gegenstände unter Anleitung selber zu reparieren. Ihnen stehen dazu fünf Stationen zur Verfügung: Elektrische Gegenstände wie Lampen, Küchengeräte und alte Radios, Gegenstände aus Holz wie kleinere Möbel und Spiele, Computer, Velos und Kleider. Das Angebot will einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt leisten und ist kostenlos. (cg)