Bremgarten
Der Christchindli-Märt feiert festlich sein Jubiläum

Im Reussstädtchen machte sich anlässlich des Christchindli-Märts, der schon zum 20. Mal durchgeführt wird, Weihnachtsstimmung breit. Um die 100 000 Gäste haben in den letzten vier Tagen Bremgarten einen Besuch abgestattet.

Loredana di Fronzo und Dominic Kobelt
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Die Schüler aus Niederwil besserten ihr Klassenkässeli auf.
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Christchindli-Märt in Bremgarten war ein voller Erfolg.
Dieser Wikinger verkaufte Punsch in x-Variationen.
St. Nikolaus und Alessia im Zwiegespräch.
Auch dieses Jahr gab es viele Geschenke zu kaufen.

Die Schüler aus Niederwil besserten ihr Klassenkässeli auf.

SL/LO

Lichter liessen die Stadt Bremgarten in seinem schönsten Glanz erstrahlen. Marktstände, geschmückt mit farbigen Weihnachtskugeln und Lichterketten, verlockten die Besucher zu einem Einkaufsbummel.

Eine heimelige Stimmung machte sich auf dem ganzen Marktplatz breit, während einem abwechselnd der Duft von «Chnoblibrot», Glühwein bis zu diversen Duftölen in die Nase stieg – es war ein gelungenes 20. Jubiläum des «schönsten Weihnachtsmarkts auf der nördlichen Halbkugel».

Sicherheitskonzept bewährt

Insgesamt erschienen bis und mit Samstag bereits 80 000 Leute. Nach Marktchef und Sicherheitsverantwortlichem Walter Friedli wird nach dem letzten Abend des diesjährigen Christchindli-Märts mit einer effektiven Gesamtbesucherzahl von etwa 100 000 gerechnet. Traten während der vier Tage Probleme auf oder bewährte sich das neue Sicherheitskonzept? «Das neue Sicherheitskonzept stellte sich als sehr effektiv heraus. Alles ist grundsätzlich reibungslos abgelaufen», sagt Friedli.

Auch viele Standbetreiber zogen ein positives Fazit. Die Primar- und Oberstufenklassen aus Niederwil haben von gebrannten Mandeln bis zu schmucken Kerzen allerlei Leckereien und Basteleien verkauft, um ihre Klassenkasse aufzufüllen. «Wir sind jedes Jahr hier, es läuft bis jetzt sehr gut», sagt Lehrerin Flavia Ammann.

Neben den rund 312 Marktständen durften die Besucher auch Zeugen diverser kultureller und musikalischer Veranstaltungen in den Gassen, im Zeughaussaal und der Marktkirche werden. Auch die Heilsarmee liess es sich nicht nehmen, für die Marktgänger zu musizieren.

Die Turmbläser spielten an diesem Abend gleich drei Mal: am Bogen, in der Marktgasse sowie beim Schellenhaus. Ihren Ständchen mit Kirchenliedern wie etwa «In dulci Jubilo», lauschte eine zwar überschaubare, doch begeisterte Menge.

Im Zeughaussaal bereicherten unter anderem Stefan Keller an der Flöte und Carlos Rojas am Flügel mit ihren klassischen Hits den Abend. Ihnen folgte das Salonensemble «La Gioconda», das die Zuhörer mit einem 45-minütigen Konzert verwöhnte.

Auch in der «Märt-Chile» fanden sich einige Leute ein, um der «Musik zum Advent» zu lauschen. Sopran, Mezzosopran, Klarinette und Klavier erfüllten die Kirche mit den schönsten Klängen und stimmten ausserdem noch die letzten Weihnachtsmuffel auf die angebrochene Adventszeit ein.

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