Wohlen

Der Bündner Schnee wartet auf die Schulklassen aus dem Freiamt

Die Anmeldungen für das Schneelager ohne Ski und Snowboard war auch dieses Jahr so zahlreich, dass ganze drei Lager in Trans und Selva stattfinden.RW/Archiv

Die Anmeldungen für das Schneelager ohne Ski und Snowboard war auch dieses Jahr so zahlreich, dass ganze drei Lager in Trans und Selva stattfinden.RW/Archiv

228 Oberstufenschüler reisen am 26. Januar in eines der drei Ski- und Snowboardlager oder in eines der drei Schneelager ab – alle in den Kanton Graubünden. Die Vorfreude ist gross.

In gut einer Woche, am Sonntag, 26. Januar, beginnen die einwöchigen Winterlager der Wohler Oberstufenschüler mit der Anreise in den Kanton Graubünden. Die Lagerorte der Ski- und Snowboardfahrerinnen und -fahrer sind Scuol, Sedrun und Lenzerheide. Abseits von bekannten Wintersportorten, in Trans und Selva, verbringen die Wohler Jugendlichen ihr einwöchiges Schneelager.

Das Schneelager ohne Ski und Snowboard, dafür mit Schneeschuhen und Iglu-Bauaktivität, ist dieses Jahr besonders beliebt. «Diese Teenies machen einmal etwas anderes, die Idee finde ich genial», sagt Manuela Strebel, Sportlehrerin im Schulhaus Junkholz.

Die Anmeldungen waren diesmal und schon letztes Jahr so zahlreich, dass ein zusätzliches Schneelager angeboten werden musste. Der Lagerpreis ist übrigens für alle gleich und alles in allem recht bescheiden: 300 Franken müssen die Oberstufenschüler beziehungsweise deren Eltern für die Winterwoche bezahlen.

Viele ausgebildete Skilehrer

Manuela Strebel ist Leiterin des Ski- und Snowboardlagers der ersten und zweiten Oberstufe in Sedrun. Unter dem Motto «Olympiade» veranstaltet sie verschiedene Spiele auf und neben der Piste.

«Am Schluss gibt es einen Olympiade-Sieger», erklärt sie fröhlich. Chancen auf einen Sieg hätten auch jene acht Schüler, die noch keine Erfahrung auf Ski oder Snowboard haben. «Dieses Jahr meldeten sich besonders viele Anfänger an.»

Damit diese Jugendlichen viel lernen, nimmt sie mehrere Leiter mit J+S-Ausbildung ins Lager mit. «Wir möchten Anfängern wie Fortgeschrittenen schöne Erlebnisse im Schnee ermöglichen», betont Manuela Strebel, die zum dritten Mal die Lagerleitung übernimmt.

Stets ein Highlight für die Lagerteilnehmer sei die Schlittelnacht, die auch diesmal auf dem Programm steht.

Regeln werden eingehalten

Was Strebel bestens am Lagerleben gefällt: «Mir wird nie langweilig. Letztes Jahr waren die Schüler überraschend brav und sehr ordentlich. Ein Jahr zuvor stand die Kantonspolizei vor der Tür.»

Wieso die Kapo eingreifen musste, will sie nicht verraten: «Das ist Schnee von gestern.» Im Schnitt müsse jedes Jahr ein Schüler heimgeschickt werden, weil er die Lagerregeln missachte.

Grundsätzlich gäbe es aber keine Probleme, und das strikte Nikotin- und Alkoholverbot werde eingehalten. Zu hoffen bleibt, dass die Schüler unfallfrei und gesund bleiben. Nicht wie letztes Jahr, als eine Grippen-Welle das Lager heimgesucht hat.

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