Zufikon
Der Ausbau des Pfarreizentrums ist auf Kurs

Die Erweiterung und Modernisierung des Pfarreizentrums in Zufikon hat vor einem halben Jahr begonnen. Jetzt ist bereits Halbzeit. Der Ausbau ist zeitlich und preislich auf Kurs.

Lukas Schumacher
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Das 140-jährige Pfarreizentrumsgebäude wird für 2,4 Mio

Das 140-jährige Pfarreizentrumsgebäude wird für 2,4 Mio

Lukas Schumacher

Vor einem halben Jahr begann die bauliche Erneuerung des katholischen Pfarreizentrums Zufikon. Die Renovation befindet sich in der Halbzeit. Im Frühling 2013 kann das dann komplett modernisierte und räumlich optimierte Gebäude wieder benützt werden.

Die Arbeiten sind recht weit fortgeschritten, wie man am Dienstag bei einem Baustellenrundgang feststellen konnte. Am Rundgang nahmen 15 Leute teil, unter ihnen die Angehörigen des Gemeinderats.

Überraschung und Stabilisierung

Der aufwendige Um- und Ausbau mit Fassadenerneuerungen, neuem Dachaufbau und thermischer Innen-Isolation aller Geschosse komme zeitlich gut voran, teilte Baukommissionspräsident Dino Frassetto mit. Beim Aushub in der Nähe der Kirche hat man überraschend uralte Gräber mit Skeletten gefunden. Diese sind entfernt und mittlerweile wieder an der ursprünglichen Stelle beigesetzt worden. Laut Frassetto musste das ganze Pfarreizentrumsgebäude stabilisiert werden. Als Folge davon wurde zuerst der kleine Anbau mit Rampe zum Untergeschoss des Pfarreizentrums realisiert; diese rollstuhlgängige Rampe erschliesst eine neue öffentliche Toilettenanlage samt Invaliden-WC.

Demnächst wird aussen am Gebäude der gläserne Liftturm für die elektromechanische Liftanlage montiert. Ende Oktober soll die neue Heizung funktionieren, eine Erdsonden-Wärmepumpenanlage, die sowohl das Pfarreizentrum als auch die Pfarrkirche und das Pfarrhaus mit Wärme versorgt. Anschliessend soll der Innenausbau mit Hochdruck vorangetrieben werden.

Zufiker Betriebe profitieren

Preislich sieht es momentan gut aus. Die Bauverantwortlichen sind daher zuversichtlich, dass der Kostenrahmen von 2,4 Mio. Franken eingehalten werden kann. Laut Architekt Rolf Rey wurden bis Ende September Arbeiten im Betrag von rund 1,6 Millionen Franken vergeben. Dabei gingen Aufträge im Umfang von rund 1,1 Mio. Franken an Betriebe in Zufikon.

Alleine stemmen muss die Pfarrei die 2,4 Millionen Franken nicht. Nebst der Einwohnergemeinde Zufikon, die 240 000 Franken überweist, beteiligt sich auch die Ortsbürgergemeinde mit einem Zustupf von 50 000 Franken an den Kosten. Zudem erwarten die Bauverantwortlichen einen Beitrag von 30 000 bis 40 000 Franken aus den Ökofonds der zwei Landeskirchen. Kerinen Subventionsbeitrag leistet der Kanton Aargau.