Erlebnis Freiamt

Das Untere Bünztal zahlt nichts an das Erlebnis Freiamt

Projektleiter Beni Kreuzer (links) und der Präsident des Vereins Erlebnis Freiamt, Erich Näf, sind guter Dinge, was die Zukunft angeht. ES

Projektleiter Beni Kreuzer (links) und der Präsident des Vereins Erlebnis Freiamt, Erich Näf, sind guter Dinge, was die Zukunft angeht. ES

Der Verein Erlebnis Freiamt möchte eine Koordinationsstelle für Freizeit und Kultur im Freiamt schaffen. Der Repla Unteres Bünztal beteiligt sich jedoch nicht an den Kosten.

Der Verein Erlebnis Freiamt möchte eine Koordinationsstelle für Freizeit und Kultur im Freiamt schaffen (AZ vom 8. März). Vereinspräsident Erich Näf informierte Gemeindevertreter an der Abgeordnetenversammlung des Regionalplanungsverbands (Repla) Unteres Bünztal in Sarmenstorf über das Projekt.

Die Koordinationsstelle soll in eine bestehende, ähnliche Einrichtung integriert werden. Wo die Stelle angesiedelt wird, ist Gegenstand von Verhandlungen. Mit der Standortgemeinde wird schliesslich ein Leistungsvertrag abgeschlossen. «Das kann für die Gemeinde attraktiv sein, weil sie ein bestehendes Angebot verbessern kann», betonte Näf.

Als Aufgabe der Stelle sieht der Verein auch die Pflege der Homepage, die Kontaktpflege zu Gemeinden und Leistungsträgern, die Anregung neuer Produkte, die fachmännische Beratung und Unterstützung bisheriger und neuer Anbieter sowie den Unterhalt bestehender Infrastrukturen wie des Freiämterwegs.

Repla Unteres Bünztal zahlt nichts

Um die Stelle zu finanzieren, sind Gemeindebeiträge notwendig. Walter Dubler, Präsident des Repla Unteres Bünztal, betonte aber: «Es kann nicht unsere Aufgabe sein, Durchlauferhitzer für Gemeindegelder zu sein, die an den Verein Erlebnis Freiamt gehen.» Anders als im oberen Freiamt, wo der Regionalplanungsverband den Verein finanziell unterstützt, gibt es im unteren Bünztal
also keine Repla-Zahlungen an Erlebnis Freiamt. Dubler hielt fest, der Verein müsse sich für Beiträge direkt an die Gemeinden wenden. (fh)

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