Wohlen

«Das trägt nicht zur Verkehrssicherheit bei»: Pilotversuch mit Radargerät sorgt für Unmut

Abzocke oder Sicherheit?

Abzocke oder Sicherheit?

Der Aargau testet halbstationäre Blitzer, obwohl der Aargauer Grossrat sich für den ausschliesslichen Einsatz von mobilen Radargeräten aussprach.

Die Wohler Regionalpolizei testet halbstationäre Blitzer als Pilotversuch. Bei den Bürgerlichen sorgt dies für rote Köpfe, die SP hingegen unterstützt den Versuch.

Innerhalb von 48 Stunden hat die neue halbstationäre Radarfalle in Hilfikon 21 Fahrzeuge erfasst. Sie waren innerorts schneller als 71 km/h unterwegs gewesen. Beim Blitzer handelt es sich um einen Pilotversuch der Wohler Regionalpolizei, der in verschiedenen Gemeinden durchgeführt wird. Doch das kommt nicht bei allen gut an. 

Beispielsweise beim Aargauer SVP-Grossrat Rolf Jäggi: «Eine Radarstation steht über mehrere Stunden an einem fixen Standort – das wollen wir nicht im Aargau», sagt er gegenüber «TeleM1». Das trage nicht zur Verkehrssicherheit bei.

Bei der SP-Aargau-Präsidentin Gabriela Suter hingegen kommt die halbstationäre Radarfalle gut an. «Ich finde es gut, wenn die Polizei für mehr Sicherheit auf der Strasse sorgt.» Denn offenbar hätten die Freiämter Gemeinden, in welchen der Blitzer zum Einsatz kommt, ein Problem. 

In Baden wollte der Stadtrat einen fixen Blitzer installieren. Der Regierungsrat bewilligte dies aber nicht. Fixe Radarfallen gibt es bis jetzt im Aargau nur, um Verstösse gegen das Fahrverbot zu registrieren. (sga)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1