Widen

Das neue Sportzentrum Burkertsmatt wurde mit einer grossen «Welle» eröffnet

Mitglieder von 28 Vereinen feierten die Eröffnung des Sport- und Begegnungszentrums in Widen mit einem grossen Fest. Die Sportanlage Burkertsmatt bietet viel Platz für sportliche Freizeitbeschäftigung jeglicher Art.

Etwa 750 Personen drehten am Samstag eine Runde auf der Rennstrecke in der neu eröffneten Sportanlage Burkertsmatt. Sie sind Mitglieder in einem der 28 Vereine, die mit dem Neubau einen neuen Ort zur Ausübung ihrer Freizeitaktivitäten gefunden haben. Symbolisch wurde ihnen der Schlüssel zur Anlage überreicht. «Es sind hier von den Bogenschützen bis zum Muki-Turnen alle vertreten», freute sich Peter Spring, Präsident des Gemeindeverbands Burkertsmatt. «Die Anlage ist noch besser herausgekommen, als ich mir es je erträumt hätte.»

Elegant, modern und funktional präsentiert sich die Sportanlage, die mit einer grossen Feier eröffnet wurde. «Ausschlaggebend war für mich die hervorragende landschaftliche Lage», erklärte Architekt Rolf Mülethaler. «Einen solchen Ausblick in die Ferne hat man heute selten auf Sportanlagen, meistens werden sie in ein Industriequartier eingebettet und haben keinen besonderen Charakter.»

Die qualitativ hochwertige Lage sei ein Privileg und müsse der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. «In dieser Anlage ist der Sport fast schon etwas Nebensächliches. Er ist hier Gast, ein Spaziergänger soll aber genauso eingeladen werden, die Anlage zu durchqueren», sagte Mülethaler.

Kein vorne und hinten

Der Architekt sieht deshalb in der Burkertsmatt auch ein Begegnungszentrum. Am Eröffnungsfest konnten sich die Bewohner der umliegenden Gemeinden selbst davon überzeugen. So erkundeten Mütter und Väter die neue Dreifachturnhalle, in der ihre Kinder bald erste Trainings absolvieren werden. Auffallend ist die hohe Lichtdurchlässigkeit im Vergleich zu anderen Turnhallen. «Die Halle wurde so ausgerichtet, dass es kein explizites Vorne und Hinten gibt, beide Seiten sind voll transparent», sagte Mülethaler.

Die hohe Durchlässigkeit trage zur Einbettung in die Landschaft bei. Aus diesem Grund sei auch die Farbgebung extrem zurückhaltend, der Blick des Betrachter solle ins Grüne gelenkt werden, erklärt der Architekt. Das Dach ragt weit über die Glasfront hinaus und sorgt für den nötigen Schatten.

Neuer Jugendtreff

Es stehen den Sportlern auch Fussballplätze, eine Rennbahn, eine Finnenbahn, Volleyballfelder und ein Basketballplatz zur Verfügung. Neben den unzähligen Sportmöglichkeiten bietet sich den Jugendlichen hier aber auch die Möglichkeit, im neuen Jugendtreff vorbei zu schauen. «An unserem alten Standort hatten wir nur einen kleinen Kiesplatz, da war Frisbee spielen das höchste der Gefühle. Jetzt haben wir unzählige weitere Möglichkeiten für Aktivitäten», freute sich Jugendarbeiter Michael Möller.

In der Anlage stehen der Jugendorganisation sechs Räume zur Verfügung, so sollen die Jugendlichen Raum für Konzerte, zum Entspannen, zum Kochen und für unzählige weiter Aktivitäten haben. «Ich bin gespannt, wie die Reaktionen sind, aber ich glaube der neue
Jugendtreff wird auf Begeisterung stossen», ist Möller überzeugt.

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