Wohlen

Das neue Café im Kirchenzentrum-Projekt wird wohl wegfallen

Die Kirche in Villmergen soll bald mehrfach genutzt werden können.

Die Kirche in Villmergen soll bald mehrfach genutzt werden können.

Die «Chile-Gmeind» hat an ihrer Versammlung über verschiedene Projekte informiert. Das Kirchenzentrum soll für 1,3 Millionen renoviert werden. Das Siegerprojekt ist aber noch nicht in Stein gemeisselt.

An der Kirchgemeindeversammlung der Reformierten ist vieles wie am Schnürchen gelaufen: Die Angebote 2014/15 fanden Anklang, über verschiedene Projekte wurde informiert, Ersatzwahlen gingen über die Bühne, die Jahresrechnung konnte mit einem Überschuss von 4095 Franken abgeschlossen werden – insgesamt waren 43 Stimmberechtigte anwesend; der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Wohlen gehören auch Anglikon, Büttikon, Hilfikon, Uezwil, Villmergen und Waltenschwil an.

Andreas Stirnemann, der das Ressort Bauverwaltung innehat, orientierte die Anwesenden über die «Vision Waagmatten Villmergen»: Das Siegerprojekt zur Mehrfachnutzung des Kirchenzentrums sei genau unter die Lupe genommen worden, es beinhalte ein Café, das aber wohl eher wegfallen werde. Am Gebäude stehen Renovationen von rund 1,3 Mio. an. Da sich das nicht lohne, entschied man sich für die Mehrfachnutzung – noch offen ist, in welcher Form.

Leeres Haus verkaufen?

Auch über den Verkauf der Liegenschaft an der Steindlerstrasse in Wohlen wurde orientiert. Momentan laufen Abklärungen, ob man das Haus verkaufen kann. Dies, weil das Haus bald leer steht. Da viele nicht wussten, dass die Liegenschaft überhaupt Eigentum der Kirchgemeinde ist, wäre ein Verkauf wohl nicht von Emotionen geprägt.

In den nächsten zwölf Monaten finden zahlreiche spezielle Gottesdienste und Anlässe statt. Im kommenden Jahr ist ein grösseres Sommerlager geplant: Die Jugendlichen sollen nach Frankreich ans Meer reisen, wie Sozialdiakonin Nadja Deflorin mitteilte.

Endlich konnte das Ressort Finanzen in der Kirchenpflege wieder besetzt werden: Stefan Zimmermann übernahm das Amt, das ein Jahr vakant war. Verabschiedet wurde Manuela Kummler, die eine 15-Prozent-Stelle abgibt. Sie bleibt der Kirchgemeinde als Katechetin erhalten. Pfarrer Johannes Siebenmann wird an einem Abschiedsgottesdienst vom 17. August verabschiedet.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1