Die Raiffeisenbank Zufikon setzte im Geschäftsjahr 2017 das Wachstum im Hypothekar- und Kundeneinlagegeschäft auf hohem Niveau fort und kann ein gutes Jahresergebnis präsentieren: Das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2017 leicht über dem Markt. Mit einem Wachstum um 3,3 Prozent auf 433,3 Mio. Franken behauptete die Raiffeisenbank erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft.

Dank sorgfältiger Risikoprüfung wurde die hohe Qualität des Hypothekarportfolios aufrechterhalten. Die Wertberichtigungen für Ausfallrisiken waren im Verhältnis zu den Kundenausleihungen sehr tief. Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen Schritt halten. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 3,8 Prozent auf 352,6 Mio. Franken. Dies widerspiegelt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in Raiffeisen.

Ertragreiches Anlagegeschäft

Das Zinsengeschäft bleibt die wichtigste Ertragsquelle der Raiffeisenbank. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm aufgrund der sinkenden Zinsmarge um 5,0 Prozent auf 5,78 Mio. leicht ab und liegt über dem budgetierten Wert von 5,7 Mio. Franken.

Nach Berücksichtigung von regulatorischen Wertberichtigungen erreichte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft 5,64 Mio. Franken. Damit trug er 79,5 Prozent zum Geschäftsertrag bei. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich sehr gut und stieg 2017 um 23,5 Prozent auf 971 058 Franken.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft lag mit 325 507 Franken um 11,8 Prozent über dem Vorjahr. Der Geschäftsaufwand bestehend aus Personal- und Sachaufwand konnte 2017 leicht (-0,4 Prozent) reduziert werden. Dies ist auf einen Rückgang beim Personalaufwand um -4,4 Prozent zurückzuführen.

Das höhere Geschäftsvolumen und die generelle Erneuerung der IT-Infrastruktur haben zu einem Anstieg des Sachaufwands um 6,8 Prozent geführt. Die Cost-Income-Ratio liegt mit 55,5 Prozent weiterhin auf gutem Niveau.

Dank der positiven Ertragslage weist die Raiffeisenbank einen Jahresgewinn von 1 150 440 Franken aus. Davon werden 1 011 222 Franken dem Eigenkapital zugewiesen. Bei den Eigenmitteln liegt die CET1-Quote (anrechenbares hartes Kernkapital) wie die Gesamtkapitalquote bei 15,99 Prozent. Der Verwaltungsrat beantragte unter Berufung des guten Jahresberichts eine Verzinsung der Anteilscheine von 4,0 Prozent. (az)