Oberlunkhofen
Das heiss diskutierte Budget wurde problemlos angenommen

Alle neun Vorlagen des Gemeinderates wurden an der Urne deutlich gutgeheissen. Und dies, obwohl im Vorfeld vorallem die Steuerfusssenkung für hitzige Diskussionen sorgte.

Andrea Weibel
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Alle Oberlunkhofer Vorlagen wurden deutlich angenommen.

Alle Oberlunkhofer Vorlagen wurden deutlich angenommen.

Aargauer Zeitung

Der Oberlunkhofer Gemeindeammann Alain Maitre ist zufrieden. «Ich kann gar nicht viel anderes sagen: Es ist sehr erfreulich, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Berikon so deutlich den Vorlagen des Gemeinderats gefolgt sind», sagt er zu den Resultaten der gestrigen Urnenabstimmung.

Und tatsächlich, alle neun Vorlagen wurden mehr als deutlich angenommen. Und das, obwohl vor allem das Budget 2021 mit einer Steuerfusssenkung von 76 auf 74 Prozent für hitzige Diskussionen und Leserbriefe gesorgt hat.

738 Stimmzettel wurden total abgegeben, das ist eine Stimmbeteiligung von 49,8 Prozent. Von ihnen enthielten 543 ein Ja für das Budget mit Steuerfusssenkung und nur 185 ein Nein. Der Ammann erklärt: «An der Infoveranstaltung, die wir dazu durchgeführt haben, gab es Pro- und Kontra-Meinungen.» Er wiederholt: «Es ist schön, dass das Resultat so deutlich ausgefallen ist. Mehr kann ich dazu nicht sagen.»

ARA und Alterszentrum dürfen ausgebaut werden

Alle anderen acht Traktanden fielen noch deutlicher aus. «Bei mehreren Anträgen ging es um Vorlagen, die mehrere Gemeinden betreffen», fasst Maitre zusammen. So wurde ein Gemeindeanteil von 257500 Franken für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen deutlich genehmigt.

Ebenso eine Investition des Gemeindeverbands Regionale Alterszentren, der für 25,8 Mio. Franken das Bremgarter Alterszentrum Bärenmatte umbauen will. Zudem wurde der Gemeinderat ermächtigt, den Gemeindevertrag über die Zusammenarbeit KESD Mutschellen-Kelleramt und über die sozialen Dienstleistungen abzuschliessen und allfällig notwendige redaktionelle Änderungen selbstständig vorzunehmen.

Neue LED-Leuchten waren beinahe unbestritten

Die Gemeinde selbst betrifft neben dem Budget auch die Jahresrechnung 2019, die Kreditabrechnung für das neue Pikettfahrzeug der Feuerwehr sowie die neue Beleuchtung des Dorfes. Bei Letzterem geht es um die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Leuchten, die samt Begleitmassnahmen auf 240000 Franken budgetiert wurden.

«Hierzu gab es an der Infoveranstaltung ein paar Fragen, aber am Ende waren die neuen Leuchten ja beinahe unbestritten», so Alain Maitre. Mit 653 Ja- gegen 76 Nein-Stimmen wurden sie gutgeheissen.

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