Muri
Das Freiamt soll in professionellerem Licht glänzen

Der Verein Erlebnis Freiamt hat mehrere Projekte in der Pipeline. Leistungsverträge mit den Freiämter Gemeinden und eine neue Koordinationsstelle für Freizeit und Kultur sollen die Arbeit des Vereins vorantreiben.

Eddy Schambron
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Projektleiter Beni Kreuzer (links) und der Präsident des Vereins Erlebnis Freiamt, Erich Näf, sind guter Dinge, was die Zukunft angeht.

Projektleiter Beni Kreuzer (links) und der Präsident des Vereins Erlebnis Freiamt, Erich Näf, sind guter Dinge, was die Zukunft angeht.

Eddy Schambron

Der Verein Erlebnis Freiamt will unter anderem eine Koordinationsstelle für Freizeit und Kultur im Freiamt schaffen.

Damit diese Professionalisierung nachhaltig gelingt, muss der Verein im Rahmen des Neuen Regionalpolitik-Projekts (NRP) bis Ende 2013 sicherstellen, dass die Finanzierung seiner Aktivitäten auch ab 2016 gewährleistet ist.

In diesem Jahr werden deshalb einerseits Leistungsverträge mit den Gemeinden entworfen, andererseits eine Standortgemeinde für die neue 40 Prozent-Stelle gesucht. Die Koordinationsstelle soll möglichst in eine bestehende, ähnliche Einrichtung integriert werden.

«Wichtig ist beispielsweise, dass Anfragen ganzjährig während den Bürozeiten bearbeitet werden», unterstreichen Erich Näf, Präsident des Vereins, und Beni Kreuzer, Projektleiter. Das ist mit einer losgelösten 40 Prozent-Stelle nicht möglich.

Vorteil für Standortgemeinde

Wo die Koordinationsstelle angesiedelt wird, ist noch Gegenstand von Verhandlungen. Mit der Standortgemeinde wird schliesslich ein entsprechender Leistungsvertrag abgeschlossen.

«Das kann für die Gemeinde attraktiv sein, weil sie dadurch ein bestehendes Angebot verbessern kann», betont Näf.

Als Aufgabe der Koordinationsstelle sieht der Vereinsvorstand nicht nur die Bearbeitung von Anfragen, sondern auch die Pflege der Homepage, Kontaktpflege zu den Gemeinden und Leistungsträgern, die Anregung neuer Produkte, fachmännische Beratung und Unterstützung bisheriger und neuer Anbieter sowie der Unterhalt bestehender Infrastrukturen wie der Freiämterweg.

Schliesslich soll der Stelleninhaber auch Scharnier zu Aargau-Tourismus sein. Bis Ende August soll der Standortentscheid gefallen sein, die Eröffnung der Koordinationsstelle ist für die erste Hälfte 2014 ins Auge gefasst.

App und neue Homepage

Konkreter sind die Projekte App Sagenweg und neue Homepage. Die App für den beliebten Sagenweg steht vor der Einführung und wird am 26. März der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein neues, an die Homepage von Aargau Tourismus angepasstes Layout der Homepage von Erlebnis Freiamt erachtet Beni Kreuzer als sehr wichtig. Ziel ist, dass die neue Website über das ganze Freiamt informiert, häufiger als heute aktualisiert wird und zusätzliche Inhalte bietet.

Kulturtrail und Velo-Hits

Weitere Projekte sind der Kulturtrail, bei dem ganze Packages angeboten werden sollen - etwa geführte Kulturwanderungen inklusive Besuch eines kulturellen Events mit Übernachtung und weiterem Wandertag.

Eine Broschüre soll alle kulturelle Schätze des Freiamts aufzeigen. Ein Projekt zieht stark die Gastronomie und die Landwirtschaft mit ein. Hier geht es nicht nur darum, lokale Produkte zu verkaufen, sondern Synergien zu schaffen.

Attraktiv präsentieren will sich das Freiamt den Velofahrern. Wo Lücken bestehen, soll das Radwegnetz ergänzt werden. Neue Biketouren - auch für Elektro-Bikes - sollen aufgenommen oder geschaffen werden.

Eine Verknüpfung mit der lokalen Gastronomie und eine enge Zusammenarbeit mit Aargau Tourismus in Sachen Velowege macht das Ganze noch attraktiver.

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