Beinwil
Dank Fronarbeit und der Hilfe von Lernenden: Neuer Glanz für das Kleinod am Wegrand

Neuer Dachstock und ein frischer Anstrich: Die Kapelle zwischen Benzenschwil und Beinwil sieht dank Fronarbeit und fleissigen Lernenden wieder wie neu aus.

Eddy Schambron
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Die Wegkapelle von Rita und Arthur Leu in Beinwil wurde von Lernenden und mit Fronarbeit wieder wie neu. Von links stehend: Arthur und Rita Leu, kniend die Lernenden Lea Eichenberger, Domenico Dupont und Samarn Sawangphrai. Es

Die Wegkapelle von Rita und Arthur Leu in Beinwil wurde von Lernenden und mit Fronarbeit wieder wie neu. Von links stehend: Arthur und Rita Leu, kniend die Lernenden Lea Eichenberger, Domenico Dupont und Samarn Sawangphrai. Es

Im weitläufigen Gebiet der katholischen Kirchgemeinde Beinwil/Freiamt stehen über 30 Bildstöckli, Kapellen und Wegkreuze. Jetzt ist eine dieser Wegkapellen wieder wie neu: Sie steht in der Nähe der Strasse zwischen Benzenschwil und Beinwil und gehört zum Hof von Rita und Arthur Leu.

Dank Fronarbeit und den Einsatz von Lernenden der Maler Mäder AG, Muri, und der Wyder AG, Bedachungen, Sins, erstrahlt sie wieder im alten Glanz. «Mit dieser Restaurierung wurde die Käppelimatt aufgewertet», freut sich Arthur Leu.

«Die meisten Bildstöckli und Wegkreuze sind im privaten Besitz», weiss Irene Hofstetter, Präsidentin der Kirchenpflege. Mit neun Grundeigentümern konnten Dienstbarkeitsverträge für den Unterhalt dieser wichtigen Zeugen aus vergangenen Zeiten abgeschlossen werden. «Die meisten sagten jedoch, wir schauen selber zu diesen Kulturgütern».

Wie Rita und Arthur Leu: «Viele meinten aus der Ferne, die Wegkapelle am Waldrand sei vielleicht ein Schopf oder ein Wasserreservoir.» Jetzt ist sie, die an der früheren Verbindungsstrasse Benzenschwil-Beinwil stand, von weitem auch wieder als Kapelle erkennbar.

Der Dachstock wurde von Samarn Sawangphrai von der Wyder AG, Sins, neu gemacht, wobei die alten Ziegel beibehalten werden konnten. Die Malerarbeiten erledigten Lea Eichenberger und Domenico Dupont von der Maler Mäder AG, wobei Eichenberger auch der Madonna wieder zu ihrer ursprünglichen Schönheit verhalf.

Die Lernenden erledigten diese Arbeiten mit grosser Freude. «Es war kein Zuckerschlecken», sagt Sawangphrai, «aber alles selber machen zu können, war eine wertvolle Erfahrung.»

«Kulturbeitrag»

Für Bruno Mäder, inzwischen im zweiten Glied, gehören solche Einsätze zum «Kulturbeitrag unserer Firma». Alle zwei, drei Jahre engagiere sich das Unternehmen in dieser Richtung, aus der Überzeugung heraus, dass solche Kleinode am Wegrand eine grosse kulturelle Bedeutung haben.

Neben den Lehrlingen der beiden Firmen leisteten auch noch weitere Personen mit Fronarbeiten ihren wichtigen Beitrag zur Erneuerung der Wegkapelle.

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