Kelleramt
Dank Facelifting und Neubau steht die Kreisschule gut da

Die Verantwortlichen ziehen positive Bilanz über das vergangene Schuljahr. Die Umstellung von fünf auf sechs Primarschuljahre wurde erfolgreich bewältigt und die Sanierung des Schulhauses wurde Ende August abgeschlossen.

Dominic Kobelt
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Die Renovationsarbeiten am Schulhaus Titlis sind abgeschlossen.

Die Renovationsarbeiten am Schulhaus Titlis sind abgeschlossen.

Dominic Kobelt

Das vergangene Schuljahr war wegen der Umstellung von fünf auf sechs Jahre Primar vielerorts von grossen Veränderungen geprägt. So auch in der Kreisschule Kelleramt, die zudem die Renovation des Schulhauses Titlis zu bewältigen hatte und, den Neubau des Primarschulhauses am Vorbereiten ist. Im Jahresbericht ziehen Schulleiter und Schulpflege Bilanz – insgesamt schreiten die Projekte gut voran.

Die Umstellung von 5/4 auf 6/3 hat auch an der Kreisschule Kelleramt dazu geführt, dass es zu viele Oberstufenlehrer hatte. «Für alle konnte zum Glück eine Lösung gefunden werden», schreibt Schulleiter Wädi Koch im Jahresrückblick. Die Klassenlehrer der 5. und 6. Primar treffen sich vier Mal jährlich, um eine einheitliche Vorbereitung auf die Oberstufe zu gewährleisten.

Die neu geschaffene 6. Primarklasse übernimmt den Lehrplan der 1. Sekundarstufe, dafür würden die Lehrpersonen der oberen Mittelstufe vorbereitet, so Koch. Seit August 2013 sind zudem an der Primarschule Blockzeiten eingeführt worden und der Kindergarten wurde obligatorisch.

Umbauarbeiten abgeschlossen

Die Sanierung des Schulhauses Titlis habe viel Arbeit und auch einige Unruhe mit sich gebracht, so Koch. Ende August wurden die 2,1 Millionen Franken teueren Umbauarbeiten abgeschlossen. Die Gänge wurden renoviert, den Kindern steht eine neue Schulküche zur Verfügung und dank neuer Fassade kommt das 40-jährige Schulhaus jetzt modern und frisch daher.

Dieses «Face Lifting» lobt auch die Präsidentin der Abgeordneten Kreisschule Kelleramt, Béatrice Koller-Wiederkehr. Die Sanierung fand in zwei Etappen statt. Dank des milden Winters konnte bereits Anfang Jahr mit der Innensanierung gestartet werden.

Nebst dem renovierten Schulhaus wird in Jonen in absehbarer Zeit auch ein neues Schulhaus zur Verfügung stehen (siehe Kasten). «Die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau des Primarschulhauses mit integriertem Mehrzwecksaal sind weit fortgeschritten und im November sind wir so weit, dass der Baukredit beantragt werden kann», scheibt Koch.

Drei neue Mitglieder

Per Ende Amtsperiode 2013 haben drei langjährige Mitglieder der Kreisschulpflege demissioniert: Schulpflegepräsident Wolfgang Kayser – er war zehn Jahre lang engagiert –, Vizepräsidentin Conny Garcia sowie Fritz Frey, Mitglieder der Kreisschulpflege. Sie werden ersetzt durch den neuen Kreisschulpflegepräsidenten Thomas Frei (Arni), Jörg Muggli (Jonen) und Claudio Milanesi (Rottenschwil).

Der Ausschuss der Abgeordneten widmet sich strategischen Aufgaben und ist dabei, die Satzungen zu überarbeiten. Ziel sei es, eine schlankere Version an den Herbst-Gemeindeversammlungen der fünf Verbandsgemeinden präsentieren zu können.

Auch in der Schule selbst wurde zur Zufriedenheit des Schulleiters gearbeitet. Unter dem Motto «Gross und Klein» sei ein deutlich besseres Klima geschaffen worden.

Das vor zwei Jahren eingeführte Zuverlässigkeitsseminar wurde weiter geführt. Es hat zum Ziel, dass die Hausaufgaben besser erledigt werden. Der Ansatz zeige Wirkung, «denn wer will schon am Freitag um 15.05 Uhr anstatt ins Wochenende in dieses Seminar», schreibt Koch.