Bremgarten

Cornel Stutz hat das Reussstädtchen von Geistern befreit

Cornel Stutz hat Bremgarten entgeistert

Cornel Stutz hat Bremgarten entgeistert

In Verliesen und auf Schlachtfeldern rund ums Städtchen fand Geisterheiler Cornel Stutz viele Geister, die im Diesseits hängen geblieben seien – darum habe er sie erlöst.

«Es hat sich ausgespukt in Bremgarten», sagt Cornel Stutz (41). Das meint er wörtlich: Der Geisterheiler hat mittels Pendel über 100 Seelen im und rund ums Städtchen entdeckt, die nach ihrem physischen Tod ihren Weg ins Jenseits nicht gefunden hätten. Diesen wies er den Weg und half ihnen, «aus ihrem trostlosen Dasein auszubrechen», wie er selber sagt.

Historische Orte voller Geister

Nicht jeder glaubt an Geister. Doch zumindest sind die Geschichten, die Stutz erzählt, nachvollziehbar. «Geister sind Menschenseelen, die unsere Welt nach ihrem Tod nicht loslassen können. Vor allem starke Gefühle wie Angst, Wut, Scham oder auch Liebe können sie zurückhalten», erklärt der Geisterheiler und Agronom.

In Bremgarten gäbe es verschiedene Orte, wo er Geister getroffen habe. Insbesondere der Hexenturm war ein Ort, wo die Schwingungen sehr schlecht waren, und wo Stutz besonders viele Geister entdeckt habe. «Im unteren Stock waren es vor allem weibliche Geister. Vermutlich stammen sie von den als Hexen hingerichteten Frauen, die aufgrund ihres Hasses oder ihrer Ohnmacht unsere Welt nicht verlassen konnten», mutmasst er.

Noch erstaunlicher waren die Pendelausschläge im ersten Stock des Turms auf etwa acht Meter Höhe. «Hier fand ich vor allem männliche Geister, womöglich Folterknechte, die glaubten, durch ihre Taten das Jenseits nicht verdient zu haben.»

«Sie bekriegten sich noch immer»

Auch das Schlachtfeld der Staudenschlacht war ein Ort voller verwirrter Seelen, beschreibt Stutz. «Dort fand ich etwa 20 Geister, die sich gegenseitig noch immer bekriegt haben.» Durch eine Licht-Zeremonie, bei der er seine Kräfte als Reiki-Meister nutzt, baut er einen Lichtkanal auf, durch den er die Geister ins Jenseits geleitet. «Ich vertraue darauf, dass die Seelen an ihren Bestimmungsort gelangen», erzählt er lächelnd.

Doch nicht alle Geister nehmen sein Angebot an, hält er fest. «Sie müssen freiwillig gehen, ich kann sie nicht zwingen. Ich kann nur versuchen, sie zu überzeugen.» Das gehe bei jungen Geistern einfacher, zum Beispiel bei jenen auf dem Friedhof. «Sie waren noch am menschenähnlichsten und begriffen, dass ihre Zeit abgelaufen sei und sie hier nicht mehr gebraucht werden», beschreibt Stutz. «Bei den Seelen, die seit Jahrhunderten in den Türmen oder auf Schlachtfeldern umhergeisterten, ist es schwieriger, ihnen klar zu machen, dass der Krieg längst vorbei ist.» Auf dem Schlachtfeld hätten zwei Geister bleiben wollen, «die sind jetzt halt noch da».

Gute Schwingung im Städtchen

«Bis vor einigen Monaten herrschte in Bremgarten eine sehr schwere, Energie raubende Atmosphäre», berichtet Stutz. Doch jetzt können die Bewohner des Städtchens aufatmen. «Die Schwingungen sind leichter und positiver geworden, und wer das Gefühl hat, dieses Jahr viel mehr Power zu haben, könnte das womöglich darauf zurückführen.» Ebenfalls geisterfrei seien nun die Nachbardörfer, die Reussufer und sogar die Schlachtfelder der Villmergerkriege.

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